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auf dem Weg zurück in der 2. BUNDESLIGA

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EINTRACHT NEWS:+++1:1 in Würzburg: Hofmann trifft nach der Kickers Führung++
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Eintracht Braunschweig

Der komplette Hinrundenspielplan
von Eintracht Braunschweig 2016/2017

 

 

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Alle Spiele -  alle Tore der 2. Liga 2012/2013  im Überblick

 

Aktuelles Spiel
3.Liga Saison 2018/19
8.Spieltag
Samstag, 22.09.2018 14 Uhr


-

 1 : 1  (1:1)
1:0  19. Minute Baumann
1:1 
28. Minute Hofmann
 

01.Spieltag  3. Liga 2018/2019
EINTRACHT - Karlsruher SC (Fr) 1:1
(0:1)
Zwickau - Halle (Sa) 2:0
(2:0)
VFL Osnabrück - Würzburger Kickers 2:1
(0:1)
Aalen - Wehen-Wiesbaden 1:2
(0:0)
Fortuna Köln - Preussen Münster 1:4
(0:2)
Jena - Grossaspach 3:2
(1:1)
1. FC Kaiserslautern - 1860 München 1:0
(0:0)
Cottbus - Rostock (So) 3:0
(2:0)
Uerdingen - Unterhaching 1:3
(0:1)
Lotte - Meppen (Mo) 0:0
(0:0)
02.Spieltag  3. Liga 2018/2019
Hansa Rostock - EINTRACHT (Fr) 2:0
(2:0)
Halle - Fortuna Köln (Sa) 1:2
(0:1)
Preussen Münster - Jena 1:2
(0:2)
Grossaspach - 1.FC Kaiserslautern 1:1
(1:1)
1860 München - Lotte 5:1
(2:0)
Würzburg - KFC Uerdingen 0:2
(0:0)
Unterhaching - VFR Aalen 0:0
(0:0)
Karlsruher SC - Zwickau 1:1
(0:0)
Wehen-Wiesbaden - Energie Cottbus (So) 0:2
(0:1)
 SV Meppen - VFL Osnabrück 0:2
(0:0)
 

Im September muss gepunktet werden
Fünf schwere Aufgaben für die Löwen

Nach dem enttäuschenden Saisonstart der Eintracht mit nur 3 Punkten auf der Habenseite nach 5 Spielen, muss im September  dringend gepunktet werden, um die Abstiegsränge zu verlassen und wieder in ruhigerem Fahrwasser zu schwimmen. Aber es warten schwere Aufgaben auf das Team von Trainer Pedersen:
Samstag, 01.09. 14 Uhr
Unterhaching – Eintracht
Im Sportpark in Unterhaching wartet der Tabellenzweite auf die Löwen. Die Bayern sind bisher noch ungeschlagen, konnten zuletzt bei SV Wehen- Wiesbaden einen 0:1 Pausenrückstand noch in einen 2:1 Sieg drehen. Beim letzten Auftritt der Eintracht 2011 siegten die Löwen mit 1:0 durch ein Tor von Karim Bellarabi. Durchatmen, Trainieren und weiter zusammen wachsen – ein Sieg in Unterhaching könnte für ein ruhiges Arbeiten während der Länderspielpause sorgen.
Freitag, 14.09. 19 Uhr
Eintracht – FC Carl Zeiss Jena
Unter Flutlicht trifft die Eintracht auf die Über-raschungsmannschaft der Liga. Von vielen als Abstiegskandidat eingestuft, reisen die Thüringer als Vierter nach Braunschweig. Auswärts ist das Team von Trainer Mark Zimmermann noch ungeschlagen, siegte in Münster mit 2:1 und holte ein 1:1 beim KSC. Den Siegtreffer im letzten Spiel gegen Zwickau schoss der Ex-Einträchtler Philip Tietz.
Samstag 22.09. 14 Uhr
Würzburger Kickers- Eintracht
Das einzige Ligaspiel der beiden Vereine endete 2017 1:1, Nyman traf in der letzten Minute zum Ausgleich und Punktgewinn für die Löwen. Würzburg siegte zuletzt mit 4:0 in Rostock, stellt mit 10 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga. Mit einem überzeugenden Auftritt bei den Kickers könnten die Löwen für eine grosse Kulisse beim nächsten Heimspiel sorgen.
Dienstag, 25.09. 19 Uhr
Eintracht – 1.FC Kaiserslautern
Mehr Tradition in der 3. Liga geht nicht. Als Gründungs-mitglieder der Bundesliga spielten die Löwen seit 1063 bereits 28 Mal im Eintracht Stadion gegen die Roten Teufel. 15 Mal siegte die Eintracht, kommt auf ein beachtliches Torverhältnis von 40:20. Doch solche Bilanzen zählen nicht mehr, derzeit stehen beide Klubs am Abgrund. Auch finanziell zum Wiederaufstieg verdammt, sieht der Saisonstart der Pfälzer fast genauso trostlos aus wie der von Eintracht. Erst drei mickrige Törchen konnte die Elf von Trainer Frontzeck erzielen. Vor der Saison als Spitzenspiel eingeplant, ist Abstiegskampf im Stadion an der Hamburger Strasse angesagt.
Samstag, 29.09. 14 Uhr
SV Meppen – Eintracht
Zum letzten Spiel im September reist die Eintracht zum SV Meppen. Als Aufsteiger holten die Emsländer in der letzten Saison 34 Punkte daheim in der Hänsch-Arena, verloren nur 3 Spiele. Die Eintracht ist in Meppen in Ligaspielen (Regionalliga/2.Liga) noch sieglos. Der letzte und einzige Punktgewinn gelang unter Trainer Uwe Reinders beim 0:0 und liegt 30 (!) Jahre zurück.
Nach den 5 Partien im September ist bereits die Hälfte der Hinrunde absolviert, um den schwachen Saisonstart vergessen zu machen, helfen nur noch Siege weiter.
(Matthias Schumacher)

Vorstand bittet um Geduld
Punktemässig ist die Eintracht nicht im Soll

Nach einer Erfolg versprechenden Vorbereitung für die Drittligasaison schien etwas zusammen zu wachsen, was zusammen gehört. Die Fans der Braunschweiger Eintracht schienen den Umbruch und totalen Neuaufbau des Eintracht Kaders mit zu tragen, verbanden Ihre Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonverlauf mit dem Kauf bzw. der Verlängerung ihrer Dauerkarte. Nach 5 Spieltagen macht sich in Braunschweig Ernüchterung breit, verbunden mit der Angst durchgereicht zu werden, durchgereicht in den Amateurfussball. Der lange Weg der Rückkehr in die zweite Liga nach vielen Jahren mit Fussball in der Provinz, 28 Jahre langes Jahre Warten auf Bundesligafussball im Eintracht Stadion haben ihre Spuren hinterlassen. Jetzt allerdings in Aktionismus zu verfallen wie in erfolglosen Regionalligajahren, die den Verein sportlich nicht aus der Krise geführt haben, sondern nahe an den Abgrund der Insolvenz, kann auch nicht im Sinne der Anhänger sein. Geschäftsführung, Management, Vorstand und Trainer haben einen Kader zusammengestellt, der als Mannschaft schon zu funktionieren schien. Dass es in der Offensive noch klemmt, liegt sicherlich auch daran, dass Stürmer mit einer Torgarantie von 20 Treffern entweder am Markt nicht verfügbar sind oder das Gehaltsgefüge bzw. den Etat sprengen würde. Nach dem viel versprechenden Auftritt im DFB-Pokal gegen Hertha BSC waren die Erwartungen für das Heimspiel gegen die Fortuna aus Köln immens, daher auch um so grösser die Enttäuschung aufgrund der schlechten Leistung und der Niederlage. Nun aber wieder alles in Frage zu stellen, hilft auch nicht. Die Eintracht braucht endlich Siege, damit der Glaube an die eigenen Möglichkeiten zurückkehrt.
„Wir als Vereinsführung werden Henrik Pedersen, unseren Trainern und unserer Mannschaft weiterhin Zeit geben! Und wir bitten Euch, dasselbe zu tun!“ In einem offenen Brief an die Fans fordert der Vorstand der Eintracht Geduld ein, Geduld mit dem Trainer und Geduld für die Spieler sich entwickeln zu können zu einem Team, zu einer schlagkräftigen Mannschaft.
Die nächsten Spiele werden zeigen, wohin die Reise der Braunschweiger Eintracht geht. Das ausgegebene Saisonziel, der Wiederaufstieg muss zunächst erst einmal der Maxime weichen, sich so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden. In ruhigerem Fahrwasser werden auch einmal schlechte Leistungen akzeptiert. Bei nur 3 Punkten nach 5 Spielen gibt es allerdings dafür wenig gute Argumente.
(Matthias Schumacher)

Marc Arnold freigestellt
  Eintracht und der Manager gehen getrennte Wege

„Zehn Jahre sind im Profifussball eine aussergewöhnlich lange Zeit. Dafür bin ich Eintracht Braunschweig sehr dankbar! Wir hatten viel mehr Höhen als Tiefen und dennoch wäre ich den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem neuen Trainer und der Mannschaft, die wir in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gemeinsam zusammengestellt haben, gerne weiter gegangen. Denn ich bin von diesem Weg überzeugt. Er wird mit der Unterstützung der Fans zurück in die 2. Bundesliga führen!“
Mit etwas Wehmut endet die Zeit von Eintrachts sportlichem Leiter Marc Arnold. Als Spieler und zuletzt 10 Jahre als Manager war er zu einem der Gesichter der Löwen geworden. Bereits nach dem Abstieg hatte der Aufsichtsrat darüber beraten, den Vertrag von Marc Arnold nicht über den 30.06.2019 zu verlängern, bei der Sitzung am letzten Dienstag wurde dieses beschlossen und der Manager von seinen Aufgaben bis zum Vertragsende freigestellt. „Die letzte Saison bietet wenig Argumente, den Vertrag von Marc Arnold zu verlängern. Mit frischem Wind wollen wir neue Wege gehen“, so Eintrachts stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Christian Krentel. Die Aufgaben von Marc Arnold werden laut Sören Oliver Voigt auf mehrere Schultern verteilt.
(Matthias Schumacher)

Die Saison nimmt Fahrt auf
Eintracht empfängt am Dienstag Zwickau

Nach dem 1:1 zum Saisonauftakt gegen den KSC und dem Freitagspiel bei Hansa Rostock wartet bereits am kommenden Dienstag, den 07. August um 19 Uhr die nächste knifflige Aufgabe auf die Braunschweiger Löwen. Mit dem FSV Zwickau empfängt die Eintracht einen der Gewinner des ersten Spieltages. Von vielen als möglicher Abstiegskandidat prognostiziert, überzeugte das Team des neuen Cheftrainers Joe Enochs und schickte den Halleschen FC mit einer 2:0 Niederlage auf die Heimfahrt nach Sachsen-Anhalt. 13 Spieler (u.a. Ex-Einträchtler Jan Washausen) verliessen den FSV am Saisonende, 11 Neue heuerten beim sächsischen Klub an, um das Thema Abstieg aus Zwickau fern zu halten. Nach Platz 5 im Aufstiegsjahr konnte Zwickau in der letzten Saison frühzeitig den Klassenerhalt feiern. Wert wurde vor allem auf die Stärkung der Offensive gelegt, denn in der letzten Saison erzielten die Rot-Weissen nur 38 Tore (Aufsteiger Paderborn 90, Meister Magdeburg 70). In Braunschweig dürfte auch Goalgetter Ronny König wieder mitwirken können, der gegen Halle aufgrund einer Knieprellung pausieren musste. In 75 Ligaspielen konnte König 26 Treffer für den FSV erzielen. Neuzugang Bonga mit seinem 1. Treffer für Zwickau erwies sich aber in seinem ersten Ligaspiel als spielstarke Alternative. Zwickau tritt am Samstag in Karlsruhe an, für die Eintracht bedeutet das also einen Tag mehr an Regeneration vor dem Spiel am Dienstagabend.
Schon 4 Tage später am Samstag, den 11. August spielen die Löwen bei Wehen-Wiesbaden. Nach dem Auftaktsieg in Aalen müssen die Hessen am Sonntag gegen Cottbus beweisen, ob der Dreier nur eine Eintagsfliege war, oder sie sich im oberen Tabellendrittel der Tabelle festsetzen können. 11 Spieler haben sich teilweise höherklassigen Vereinen angeschlossen, sieben neue Kräfte, darunter Patrick Schönfeld von der Eintracht sollen dem SV helfen, im 10. Anlauf in die 2. Liga zurück zu kehren. Lange Zeit belegten die Hessen den 3. Tabellenrang, scheiterten aber  in der abgelaufenen Saison am Ende durch eine Niederlagenserie und belegten 7 Punkte vor Rang 5 mit nur einem Punkt Rückstand zum Relegationsrang den undankbaren 4 Platz.
Keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Spielern von Trainer Pedersen im August, denn vor dem Pokalknaller im DFB-Pokal gegen Hertha BSC Berlin am Montag, den 20.08. ab 18.30 im Eintracht Stadion müssen die Spieler erstmal die Grundlage legen - unabhängig vom Tabellenplatz in der Liga am Saisonende - auch 2019/20 am lukrativen Wettbewerb des DFB-Pokals teilnehmen zu können. Knapp 300.00 Euro konnte Eintrachts Schatzmeister in der letzten Saison verbuchen trotz des Ausscheidens bereits in Runde 1. Für die Spieler des Regionalligisten Lüneburger SK Hansa wird es am Mittwoch, den 15. August das Spiel des Jahres sein, wo jeder 200% seines Leistungsvermögens abrufen wird, für die Eintrachtspieler darf Lüneburg nur eine Zwischenstation zum Endspiel des Landespokals sein - Überraschung und Blamage möglich aber unerwünscht.
Der 5. Drittligaspieltag am Sonntag, den 26.08 beendet den Fussballmonat August mit einem Heimspiel gegen Fortuna Köln – einem Monat der Standortbestimmung – im Drittligaalltag wie in den Pokalwettbewerben.
Bereits im August können die Eintracht-Spieler die Grundlage für eine erfolgreiche Saison schaffen.
(Matthias Schumacher)

 

Eintracht erobert die Herzen zurück
1:1 gegen Aufstiegsfavorit Karlsruhe

"Wir sind als Team sowohl spielerisch als auch menschlich schon gut zusammen gewachsen“, gab Eintrachts Trainer Henrik Pedersen vor der Auftaktpartie am letzten Freitag gegen den Karlsruher SC zu Protokoll. Und als wolle seine Mannschaft diesen Satz untermauern, spielten seine Löwen nach anfänglicher Nervosität Fussball mit Herz, holten die Anhänger zurück auf das Schlachtschiff Eintracht. Mit Engelhardt, Becker, Tingager, Kijewski, Bulut und Hofmann hatte der neue Chefcoach sechs Spieler der Vorjahressaison aufgeboten, Spieler die ausser Tingager und Hofmann nicht zum Stamm-personal gehörten. Vor allem der sehr präsente Onur Bulut, im Winter als Nachfolger für Hernandez aus Freiburg verpflichtet, aber in der Rückrunde 2017/18 nur vier Mal über die volle Spielzeit berücksichtigt, schien seine Berufung in die Startelf untermauern zu wollen.  
Und so gab es Einbahnstrassen-Fussball in Richtung des KSC Tores. Tempo, Flügelspiel – die Blau-Gelben gaben den Gästen nur wenig Luft zum Durchschnaufen. Schmeichelhaft für die Badener war dann der plötzliche Führungstreffer durch einen direkt verwandelten Freistoss von Wanitzek in der 24. Minute, ein Traumtor in den Winkel, unhaltbar für den ansonsten sehr sicheren Keeper Marcel Engelhardt. Unbeeindruckt verstärkten die Löwen den Druck auf das KSC Gehäuse, jedoch scheiterten Hofmann und seine Sturmkollegen mehrmals an Torhüter Uphoff, der einen Glanztag erwischt hatte. Und als auch dieser geschlagen war rettete die Latte nach Buluts Kopfball den knappen Vorsprung der Gäste in die Pause.
Nach 56 Minuten nutzte Bulut einen Abwehrschnitzer der KSC Abwehr zum mehr als verdienten Ausgleich, weitere Chancen konnte die Eintracht nicht nutzen und so waren sich die Anhänger einig mit Torschütze Bulut: „Alles in allem wäre mehr drin gewesen.“
Der verdiente Punktgewinn geriet erst in den Schlussminuten noch in Gefahr, als den Mannen von Trainer Pedersen etwas die Luft aus zu gehen schien nach dem Kräftezehrenden Fussball bei 30 Grad, aber Engelhardt rettete vor dem völlig freistehenden Karlsruher Pourié. „Über 90 Minuten hätten wir es aber nicht verdient gehabt, zu gewinnen", trauerte KSC-Trainer Alois Schwartz zwar der vergebenen Siegchance aus der 88. Minute hinterher, analysierte aber mit seinem Satz zugleich die 92 Minuten im Eintracht Stadion.   Den Eintrachtfans unter den 20.000 Besuchern wurde nach langer Zeit wieder eine ansehnliche Partie im heimischen Stadion geboten - Fussball der Hunger macht auf mehr. „Ich bin stolz auf meine Jungs, wie sie reingekommen sind in die 3. Liga", der Stolz auf die Eintracht von Trainer Pedersen wird sich nach weiteren guten Spielen auch wieder voll auf die Anhängerschaft in Blau und Gelb übertragen.
(Matthias Schumacher)

Vieles ist neu für Eintrachtfans
Zahlreiche Änderungen in Liga 3 und im Pokal

Angekommen in Liga 3 gibt es in dieser Saison viele Änderungen gegenüber dem Zweitligaalltag, für die Verantwortlichen wie für die Fans.
Trotz des klar formulierten Saisonzieles bei der Eintracht, dem Wiederaufstieg, darf der Blick nach der zuletzt desaströsen Rückrunde auf die unteren Tabellenregionen nicht ganz verloren gehen, denn in dieser Spielzeit gibt es nach der Regionalligareform vier direkte Absteiger. Ohne Wenn und Aber, ohne den doppelten Boden einer möglichen Relegation steigen die Platzierten von Tabellenrang 17 bis 20 in die jeweiligen Regionalliegen ab.
Bereits am Freitag blieb für alle Kunden des Fernsehsenders Sky, die in der letzten Saison ein Abo wegen der Eintrachtspiele abgeschlossen hatten, der Bildschirm schwarz. Alle Spiele – alle Tore, dieses Motto gilt in der 3. Liga nur noch für Kunden der Telekom (24 Monate gratis), alle anderen können per Jahressabo ab 9,95 Euro sich die Spiele der Löwen auf den Bildschirm daheim holen. 86 Partien (letzte Saison noch 120) werden von den Dritten Programmen live und kostenfrei übertragen. Neben den regionalen Sportsendungen zeigt auch die ARD-Sportschau samstags zwischen 18 und 18.30 Uhr Ausschnitte von ausgewählten Drittligaspielen. Der Freitag, der Sonntag sowie der Montag gehören jedoch exclusiv der Telekom als Pay-Angebot. Dieses gilt auch für die Dienstag- und Mittwoch-spiele in den englischen Wochen.
Wie in Liga II wurde der bei den Fans unbeliebte Montag als fester Spieltag mit der Anstosszeit um 19 Uhr in den Spielplan aufgenommen. 1 Spiel am Freitag (Anstoss 19 Uhr), 6 Partien am Samstag jeweils um 14 Uhr beginnend sowie 2 Spiele am Sonntag ab 13 bzw. 14 Uhr komplettieren die jeweiligen Spieltage.
Im DFB-Pokal hat die Eintracht, sollte die 1. Hauptrunde gegen Hertha BSC erfolgreich bestritten werden, in der 2. Runde automatisch Heimrecht gegen einen Gegner aus der Bundesliga oder 2. Liga, da aus 2 Lostöpfen gezogen wird. Ab dem Achtelfinale gilt diese Garantie nicht bei einem Gegner aus Liga 3 oder dem Amateurlager.
Für den DFB-Pokal 2019/20 sind nur vier Erstplatzierten der 3. Liga automatisch qualifiziert. Die Eintracht bestreitet daher Spiele um den Landespokal Niedersachsen.
Der Pokal wird erstmals in zwei Wettbewerbs-bäumen ausgespielt. In der einen Konkurrenz spielen die Dritt- und Regionalligisten. Im anderen Wettbewerbsbaum starten die Klubs aus der Oberliga Niedersachsen und die Bezirks-Pokalsieger. Der jeweilige Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Eintracht startet am 15.08. um 18.30 beim Lüneburger SK Hansa.
‚Vorsicht! Hungrig! – Die Löwen auf Punktejagd!’ – im neuen komfortablen 32-Sitzer von MAN geht das Eintrachtteam künftig auf Reisen. Rechtzeitig zum Saisonbeginn konnte Busfahrer „Bussi“ Christian Skolik das neue Gefährt in Empfang nehmen, Küchenzeile, Sat-Anlage, Kaffeemaschine und viel Platz für Punkte sind im neuen ‚Löwenkäfig’ inclusive…
 (Matthias Schumacher)

Der Spielplan steht

In der letzten Woche hat der DFB den Spielplan für die kommende Saison bekannt gegeben. Mit 69 Punkten und einer Tordifferenz von +20 verpasste der KSC als Eintrachts erster Gegner erst in der Relegation den Aufstieg in die 2. Liga.
Trainer Henrik Pedersen: „Zunächst einmal freue mich unglaublich auf das erste Punktspiel und dass es endlich losgeht. Auf diesen Moment werden wir in den nächsten drei Wochen weiter täglich hinarbeiten. Es ist natürlich umso schöner, dass wir dann auch noch vor unseren eigenen Fans auflaufen dürfen und mit Karlsruhe direkt zu Beginn einen starken Gegner haben.“
Aber auch das Saisonende im eigenen Stadion löste Freude aus, könnte man doch im Erfolgsfall das angestrebte Saisonziel – den Wiederaufstieg – daheim im Eintracht Stadion gemeinsam mit den eigenen Fans feiern.
(Matthias Schumacher)

Im Trainingslager den Feinschliff holen
Vorbereitung in der Pfalz

Bratwurst und Bier für lau –mit 200 bis 300 Fans hatte man bei den Löwen gerechnet, aber über 600 Eintracht-Anhänger wollten den Trainer und die neu zusammen gestellte Mannschaft haunah spüren, kennen lernen und erleben. Und so konnten die später Gekommenen den Geldbeutel in der Tasche lassen – neben vielen Selvies mit dem Trainer und den Spielern und Autogrammen gab es auch noch Speis und Trunk zuletzt gratis.
Ein Fanabend und Spiele in der Region – die Symphatiewerte der Eintracht steigen nach dem Abstieg wieder steil in die Höhe. 8:0 gegen Lehndorf, 1:1 gegen HSV II in Gifhorn und am Samstag nach 2x 60 Minuten erneut ein 1:1 gegen den dänischen Erstligisten Vejle BK in Schöningen – die Eintrachtspieler konnten jeweils die über 1.500 Löwenfans begeistern.  In Gifhorn sorgte Yari Otto für den Ausgleich - in Schöningen brachte er die Blau-Gelben in Führung – ein 20-Jähriger lässt mit seinem 6. Treffer im Eintrachttrikot die Sturmprobleme der letzten Saison vergessen machen. Inzwischen befindet sich der Eintracht-Kader im Trainings-lager in der Pfalz, um sich noch mehr die Spiel-Philosophie des Trainers  anzueignen. Ein Testspiel  vor Ort und noch einmal in Braunschweig, dann muss Trainer Pedersen seine erste Elf gefunden haben - im Kopf hat er die meisten davon sicherlich schon…
(Matthias Schumacher)

Reparatur des Abstiegs gestartet
Eintracht in der Saisonvorbereitung

"Wir wollen hungrige Löwen! Egal, ob jung oder erfahren – wichtig ist, dass die Jungs, die zu uns kommen, bereit sind, sich weiterzuentwickeln – sowohl als fussballerisch als auch menschlich." Eintrachts Chefcoach Henrik Pedersen hatte klare Vorstellungen bei der Neuverpflichtung von Spielern, die in sein Anforderungskonzept passen. Und so wurde bis dato ein Kader gefunden, der spielerisch als Mannschaft zwar erst noch zusammenfinden muss, in dem es aber auch keine Grüppchenbildung gibt, da ein Grossteil sich seinen Platz in der Gruppe erst noch erfinden muss. Stammplatzgarantie wird es zunächst für fast keinen geben, obwohl auch der neue Trainer ein gewisses Korsett im Hinterkopf haben wird. Ins kalte Wasser der 2. Liga wurde beispielsweise Torhüter  Marcel Engelhardt geworfen, er dürfte zunächst nicht nur wegen der Rückennummer die unangefochtene Nr. 1 unter den Keepern sein. Tingager und Becker mit der Fähigkeit mit langen Einwürfen ein Spiel schnell zu machen werden ebenfalls zum Gerüst der Defensive gehören. Fürstner, von Union Berlin dem Trainer folgend, könnte ein weiterer Schlüsselspieler werden. Das 8:0 im ersten Testspiel zum 125-jährigen Vereinsjubiläums des TSV Lehndorf war sicher nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit, aber allein die 4 Tore vom 19-jährigen Yari Otto in Halbzeit sorgten für Diskussionsstoff und ein Seufzen bei den 1.200 Zuschauern, ob so ein junger Mann nicht schon in der letzten Saison weitergeholfen hätte.
"Ich kann nachvollziehen, dass die Zeit für unsere Fans nicht einfach war. Sie haben befürchtet, dass wir keine Mannschaft zusammenkriegen", so Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold.  "Allerdings haben wir alles so umgesetzt, wie wir es im Vorfeld kommuniziert haben." Und so dürfte in den nächsten Tagen der Dauerkartenverkauf weiter ansteigen, nachdem bis zum Ende der Umtauschfrist zunächst über 5.000 Tickets verlängert worden waren. Es liegt jetzt auch der Mannschaft, an jeden einzelnen Spieler, sich beim Training vor manchmal nur einer Handvoll Besuchern oder den Testspielen die fussballerische Euphorie zu entfachen, dass es künftig wieder Spass macht, auch Drittligaspiele zu besuchen – auch gegen Gegner wie Aalen, Grossaspach oder Lotte. Die Herzen (zurück) erobern, damit nicht nur Spiele gegen Osnabrück, Rostock  oder Karlsruhe gut besucht sein werden, das ist die erste Aufgabe der Spieler im Eintracht Trikot. Nähe schaffen zwischen Fans und der neu formierten Mannschaft gilt es deshalb bei den nächsten Testspielen am heutigen Samstag gegen die U21 des HSV in Gifhorn und eine Woche später gegen Vejle BK im Elm-Stadion in Schöningen, bevor der Eintracht-Tross (09. – 17. Juli) ins Trainingslager in die Pfalz startet.  "Der eine oder andere Spieler wird uns noch verlassen und es werden auch noch Neuzugänge dazukommen. Es ist aber schon viel Positives erkennbar.“ Manager Marc Arnold blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Ich werde alles dafür tun, die Eintracht wieder dorthin zu bringen wo sie hingehört“, so Felix Burmeister bei der Vertragsunterzeichnung.
So oder ähnlich haben sich fast alle Neuzugänge geäussert. Allez – auf Geht’s! Ab Ende Juli müssen den gut gemeinten Worten für die Seele der Anhänger der Löwen Taten folgen.   
(Matthias Schumacher)

EINTRACHT AKTUELL +++ EINTRACHT AKTUELL +++ EINTRACHT
AUSLOSUNG 1.HAUPTRUNDE IM DFB-POKAL:
EINTRACHT - Hertha BSC Berlin

Eintrachts neuer Kader

Noch nie wurde bei der Eintracht nach einem Abstieg ein so kompletter Schlussstrich unter eine enttäuschende Saison gezogen. Einige Leistungsträger verliessen den Verein, die man gerne gehalten hätte wie u.a.  Kapitän Reichel, andere passten nicht in die Vorstellungen von modernem Offensivfussball vom neuen Chefcoach Henrik Pedersen. Inzwischen hat der Kader Formen angenommen und die Rückennummern für die kommende Saison wurden vergeben:

Spieler Nr.
Marcel Engelhardt 1
David Sauerland 2
Frederik Tingager 3
Malte Amundsen 4
Gustav Valsvik 5
Steffen Nkansah 6
Ahmet Canbaz 7
Stephan Fürstner 8
Philipp Hofmann 9
Mergim Fejzullahu 10
Christoffer Nyman 15
Robin Becker 16
Yari Otto 17
Nick Otto 18
Spieler Nr.
Felix Burmeister 19
IIvan Franjic 20
Yannik Bangsow 21
Michal Fasko 23
Onur Bulut 25
Niko Kijewski 27
Jonas Thorsen 28
Eric Veiga 29
Besfort Kolgeci 31
Samuel Abifade 32
Roman Birjukov 33
Jan-Lukas Funke 34
Ayodele Adetula 35
Leon Bürger 38
(Matthias Schumacher)

Henrik Pedersen übernimmt das Kommando
Eintracht startet die Mission Wiederaufstieg

Es zog sich hin wie die Regierungsbildung in Berlin. Fast drei Wochen nach dem Abstieg und dem Ende der Ära Lieberknecht verpflichtete die Eintracht Henrik Pedersen als neuen Chefcoach an der Hamburger Strasse.
Nouri, Atalan, Covic – immer neue Namen geisterten durch die Gazetten und sorgten für Diskussionsstoff. "Henriks Spielidee und wie er bei der Eintracht Fußballspielen lassen möchte, haben uns sofort begeistert. Ballorientiertes, aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel – dafür steht er“, so Eintracht Manager Marc Arnold.
50 Zweitligaspiele begleitete er Jens Keller als Assistenz Trainer bei Union Berlin. „Der Mensch ist die Basis. Ich will für die Spieler Henrik Pedersen sein und nicht nur der Chef-Trainer.“ Der 40-Jährige legt Wert auf Kommunikation mit den Spielern.  Nach dem Aus von Jens Keller endete auch sein Engagement an der Alten Försterei. „Ich möchte mich spätestens ab Sommer selber als Cheftrainer positionieren. In einem Verein, der meine Qualitäten kennt und mit mir zusammen deren Mannschaft weiterentwickeln und aufbauen will.“ Sein Wunsch ging jetzt mit der Vertragsunterzeichnung in Braunschweig in Erfüllung. „Als Traditionsverein mit den vorhandenen professionellen Strukturen hat die Eintracht ein riesiges Potenzial.“ "Henrik Pedersen hat uns mit seiner Fachkompetenz und seiner Persönlichkeit schnell davon überzeugt, dass seine Philosophie und seine Interpretation der Trainertätigkeit super zur Eintracht passen. Mit seiner Verpflichtung haben wir den ersten wichtigen Schritt der Neuausrichtung gemacht. Nun gilt es, eine starke Mannschaft zusammenzustellen, die die Mission Wiederaufstieg erfüllen kann", so Soeren Oliver Voigt, Geschäftsführer der Eintracht.
(Matthias Schumacher)

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff
Leistungsträger sagen Adieu

Es war der letzte Bundesligaspieltag im Mai 1973: die Eintracht brauchte einen Sieg im ausverkauften Eintracht Stadion gegen Düsseldorf, um den Klassenerhalt zu sichern, verlor jedoch mit 1:2. Direkt nach der Sommerpause begann die Mission Wiederaufstieg aus der Regionalliga-Nord in die Bundesliga. Von den Stammspielern verliess lediglich Peter Kaack die Löwen, Klaus Gerwien beendete seine Karriere. Der gesamt Kader um Nationalkeeper Bernd Franke und seine namhaften Kollegen mit u.a. Hollmann, Erler, Dremmler, Gersdorff und Bründl blieb zusammen und reparierte den Schaden in der Folgesaison.
Eine ähnliche Fassungslosigkeit wie 1973 herrschte im Eintrachtblock nach dem 2:6 in Kiel. Ein mickriges Pünktchen fehlte in der Endabrechnung zum Klassenerhalt. Doch kaum waren die Tränen der Spieler getrocknet, musste die Eintracht einen Abgang nach dem anderen vermelden. Keeper Jamin Fejzic bleibt Zweitligist und hütet künftig das Tor von Magdeburg, Zuck und Biada wechseln nach Kaiserslautern, Erzgebirge Aue verpflichtete Jan Hochscheidt und zeigt Interesse auch Breitkreuz und Samson zurück zu holen. Tingager äusserte den Wechselwunsch und auch Nyman (Union Berlin ?) und Abdullahi (Nürnberg ?) sind woanders im Gespräch.
Bernd Franke blieb 1973 auch als Regionalligaspieler im Kreis der Nationalmannschaft, auch die anderen Spieler sind neben der Meistermannschaft Legenden in Braunschweig.
<Einmal Löwe – Immer Löwe> scheint heutzutage nur noch für die treuen Anhänger des Traditionsclubs zu zählen.
(Matthias Schumacher)

                                Dank an Torsten Lieberknecht
„Lieberknecht und sein Trainerteam nach zehn Jahren derart intensiver Arbeit für unseren Verein mit einer einzigen Pressemitteilung zu verabschieden, reicht nicht aus“, so der Eintracht  Fan-sprecher Robin Koppelmann. Alle Löwenfans sind aufgerufen ihren persönlichen Abschieds-gruss an Torsten Lieberknecht einzusenden.  Dieses kann per Text, Bild, Grafik oder Soundfile bis 50 MB an abschied_von_torsten@fanrat-braunschweig.de vorgenommen werden. „Bis zum 22. Juni 2018 werden wir diese Grüsse sammeln und Torsten Lieberknecht bei einer noch zu planenden Gelegenheit übergeben“, sagt Koppelmann. „Wir hoffen auf rege Einsendungen und somit einen Abschiedsgruss an Liebeknecht, der seiner Amtszeit würdig ist.“ (Matthias Schumacher)

EILMELDUNG+++EILMELDUNG+++EILMELDUNG+++EILMELDUNG

Eintracht Braunschweig und Trainer Torsten Lieberknecht gehen nach dem Abstieg getrennte Wege!
Der Löwen-Coach besitzt keinen gültigen Vertrag für die 3. Liga und erhält              auch keinen neuen Kontrakt.

"Nach dem für ganz Braunschweig bitteren gestrigen Tag und einer Analyse der Situation sind wir gemeinsam mit Torsten zu dem Entschluss gekommen, dass es keine weitere Zusammenarbeit geben wird“, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA, Sebastian Ebel. „Torsten Lieberknecht steht für eine Kontinuität, wie man sie im heutigen schnelllebigen Fußballgeschäft kaum noch findet. Darauf sind wir stolz. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass mit dem Abstieg in die 3. Liga der Zeitpunkt für einen Neuaufbau des sportlichen Bereichs gekommen ist. Wir danken Torsten für alles, was er in knapp 15 Jahren Vereinszugehörigkeit als Spieler und Trainer für die Löwen getan hat. Mit ihm konnte der Verein herausragende sportliche Erfolge feiern, er hat die Eintracht wie kaum ein anderer geprägt."
Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold wird in den nächsten zwei Wochen einen neuen Chef-Trainer präsentieren.

    

„ARSCH HOCH“ Gemeinsam für die 2. Liga!
Abstiegsendspiele gegen Ingolstadt und Kiel

Der Tabellenplatz der Eintracht im unteren Mittelfeld war in den letzten Wochen trügerisch.  Nach 5 sieglosen Spielen ist nun das Punktepolster zum direkten Abstiegsplatz auf zwei Zähler, zum Relegationsrang 16 auf nur einen Punkt zusammen geschmolzen. St. Pauli, Dresden und Heidenheim sind an den Löwen in der Tabelle vorbei gezogen. Fürth mit Spielen gegen Duisburg und in Heidenheim sowie Darmstadt in Regensburg und im echten Endspiel gegen Aue können im Erfolgsfall noch den FC Erzgebirge und die Eintracht oder Andere auf die Plätze 16 und 17 schiessen  und so dem Gang in Liga III entkommen. Für ganz Braunschweig heisst es daher: „ARSCH HOCH“ – Gemeinsam für die 2. Liga.
Ein rappelvolles Eintracht Stadion am Sonntag im Heimspiel gegen Ingolstadt kann als 12. Mann hinter der Mannschaft dafür sorgen, dass die Spieler um jeden Ball kämpfen, jeden Zentimeter des Rasens beackern, keinen Zweikampf verloren geben, um die Punkte in Braunschweig zu behalten.
Allerdings erwartet die Eintracht mit Ingolstadt ein angeschlagener Gegner, der nach der höchsten Heim-niederlage (1:5 gegen Kiel) dringend auf Wiedergutmachung drängt. 8 Gegentore in den letzten zwei Spielen – die Schanzer werden zunächst versuchen hinten Beton anzurühren, damit Eintrachts Stürmer verzweifeln, und mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Verlieren verboten – das gilt allerdings für beide Teams, denn die Eintracht könnte im Erfolgsfall Ingolstadt mit in den Abstiegskampf ziehen und durchschnaufen. Ein Remis würde den Schanzern viel mehr helfen als den Blau-Gelben, denn am letzten Spieltag kommt Absteiger Kaiserslautern nach Ingolstadt während die Eintracht im Holstein Stadion in Kiel beim heimstarken Aufsteiger punkten muss.

Bei 15 Unentschieden ist die Sichtweise in Braunschweig gespalten: nur 9 Saisonniederlagen sind der Wert eines Aufstiegsaspiranten, nur 8 Siege ist die Bilanz eines Absteigers. „ARSCH HOCH“ heisst positiv denken bei den Spielern, Trainern, Verantwortlichen und Fans: die Eintracht blieb in 23 von 32 Spielen ungeschlagen.

Nach der 0:2 Niederlage in Nürnberg gab sich Leistungsträger Jan Hochscheidt deshalb kämpferisch: „Wir müssen jetzt die Punkte im Heimspiel holen. Dass wir das können, haben wir schon gezeigt.“ „Wir sind offensiv kaum in Erscheinung getreten. In Situationen, in denen wir  Mut hätten gebrauchen können, hat er uns verlassen.“ Trainer Torsten Lieberknecht kennt nicht erst seit dem Spiel in Nürnberg die Achillesferse seiner Mannschaft – die Offensive. Nur 35 Gegentore sind Ligabestwert – allerdings sind die erst 35 selbst erzielten Treffer Magerkost. Christoffer Nyman  ist zwischenzeitlich operiert worden und fällt bis zum Saisonende aus. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf die Gesundung von Abdullahi (bisher 7 Saisontore), der mit Hofmann und Kumbela die Eintracht zum Klassenerhalt schiessen soll.
Noch haben die Löwen trotz des schwierigen Restprogramms alles in eigener Hand. Theoretisch könnte schon am Sonntag mit einem Sieg gegen Ingolstadt der Ligaverbleib eingetütet werden – unwahrscheinlich aber in dieser verrückten Liga, in der Jeder Jeden schlagen kann, nicht vollkommen unmöglich. Ansonsten muss weiter gerechnet und gezittert werden, ob  in der nächsten Saison gegen Köln und Magdeburg gespielt wird, oder die Gegner Sportfreunde Lotte oder Grossaspach heissen.
(Matthias Schumacher)


DAS RESTPROGRAMM DER ABSTIEGSKANDIDATEN

9. FC Ingolstadt - 42 Punkte (Tordifferenz: + 2)
Eintracht Braunschweig (A)
1. FC Kaiserslautern (H)

10. Union Berlin - 41 Punkte (Tordifferenz: + 5)
VfL Bochum (H)
Dynamo Dresden (A)

11. 1. FC Heidenheim - 41 Punkte (Tordifferenz: - 5)
1. FC Kaiserslautern (A)
SpVgg Greuther Fürth (H)

12. Dynamo Dresden - 40 Punkte (Tordifferenz: - 9)
Erzgebirge Aue (A)
Union Berlin (H)

13. FC St. Pauli - 40 Punkte (Tordifferenz: - 12)
Arminia Bielefeld (H)
MSV Duisburg (A)

14. Eintracht Braunschweig - 39 Punkte (Tordifferenz: 0)
FC Ingolstadt (H)
Holstein Kiel (A)

15. Erzgebirge Aue - 39 Punkte (Tordifferenz: - 13)
Dynamo Dresden (H)
SV Darmstadt 98 (A)

16. SpVgg Greuther Fürth - 38 Punkte (Tordifferenz: - 11)

MSV Duisburg (H)
1. FC Heidenheim (A)

17. SV Darmstadt 98 - 37 Punkte (Tordifferenz: - 2)
Jahn Regensburg (A)
Erzgebirge Aue (H)

18. 1. FC Kaiserslautern - 29 Punkte (Tordifferenz: - 16)
(abgestiegen)

1. FC Heidenheim (H)
FC Ingolstadt (A)

(Matthias Schumacher)

Eintracht am Scheideweg
Bleibt Torsten Lieberknecht den Löwen erhalten?

Am 12.Mai 2018 wäre Eintracht Coach Torsten Lieberknecht (44) beim Braunschweiger Traditionsverein zehn Jahre in Amt und Würden. Einen Tag später, bei einer möglichen Relegationsteilnahme (Platz 16) eine Woche später, endet die verrückte Zweitligasaison. Heißt dann der verantwortliche Übungsleiter weiterhin Torsten Lieberknecht?
Der gebürtige Pfälzer ist als Emotionsmensch bekannt, rettete die Blau-Gelben vor zehn Jahren vor dem Verschwinden ins Fußball-Nirvana, den Abstieg in Liga vier. "Totte", so liebevoll von den Fans genannt und auch verehrt, schaffte gar den Aufstieg in das Bundesligaoberhaus - nach 27jähriger Abstinenz - zur Saison 2013/ 2014. Allerdings hielt dieser Betriebsunfall nur ein Jahr. Jedermann konnte verzeihen, stärkte weiter zu Recht die Position des Trainers. Die Familie Eintracht lebte weiter. Von Jahr zu Jahr sollte der Kader, so die Vereinsparole, punktuell verstärkt werden um mittelfristig wieder in der ersten Liga, möglichst dauerhaft, zu kicken.
Jedoch verließen von Jahr zu Jahr, ab dem Bundesligaabstieg, die besten Spieler den Verein. Das brachte der Eintracht einige Millionen in die einst marode Vereinskasse. Man war schuldenfrei, stand wirtschaftlich auf einem soliden Fundament. Das spielerische Niveau des blau-gelben Ballpersonals sank allerdings von Saison zu Saison. Vor allem in den jeweiligen Rückrunden der folgenden Zweitligaserien wurden immer weniger Punkte erspielt als in den Hinrunden. 15 Gegentreffer kassierte die Lieberknecht-Elf in der Schlussviertelstunde, nur zwei Treffer konnten in dieser Zeit in der aktuellen Saison markiert werden. Einen fitten körperlichen Eindruck über 90 Minuten machen die Eintracht-Kicker seit Monaten nicht. Häufige und wenig erfolgreiche Positionswechsel Einzelner erweisen sich als kontraproduktiv, schüren die Unsicherheit und fördern nicht unbedingt die Wertschätzung und das Selbstwertgefühl. Das Team wirkt nicht eingespielt, zumal Akteure mit ansprechender Leistung sich teils am nächsten Spieltag auf der Ersatzbank oder gar auf der Tribüne wieder finden. In der aktuellen Spielzeit agieren die zumeist zahmen Löwen getreu dem Motto "beim Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners".
Das Abstiegsgespenst ist seit Monaten Dauergast bei der Eintracht. Alle Verantwortlichen der Eintracht wollten als offizielles Vereinsziel "um den Aufstieg mitspielen". Neuverpflichtungen, in ihren Vereinen zuvor zumeist mit ganz wenig Spielpraxis, versuchen sich bei der Eintracht mehr schlecht als Recht. Die Gegner des nächsten Spieltages werden vom Trainer immer stark geredet. Findet der Trainer die richtige Ansprache mit den richtigen und verständigen Worten? Und können die Akteure mit dem Druck umgehen? Konnte Lieberknecht immer auf seine Wunschspieler zurückgreifen, die er auch verpflichtet haben wollte? Der Gegenwind um "Totte" wird immer rauer und die Kritiker gegen Lieberknecht scheinen bei den Fans immer mehr zu werden. Schon vor dem mit 3:1 gewonnenen Gastspiel in Aue stellte sich Lieberknecht infrage, sprach vom persönlichen Endspiel. Ein genialer Schachzug, um die Fans weiter auf seine Seite zu bringen? Der Patient Eintracht befindet sich auf der Intensivstation. Lieberknecht, der Traditionalist, der seinen bis 2020 fixierten Vertrag erfüllen will, besitzt blau-gelbes Herzblut, wie es wohl kein anderer Trainer jemals haben wird. Das Lieberknecht-Denkmal bröckelt und "Totte", der zweifellos Außergewöhnliches geleistet hat, sollte den Weg zur neuen Saison für einen anderen verantwortlichen Übungsleiter, der sich mit frischem Wind und neuen Ideen einbringt, freimachen. Immer im Sinne des Vereins.
(Wolfgang Grabbe)

Im April geht’s um die Wurst
Fünf Spiele entscheiden über den Ligaverbleib

Fünf Spiele stehen für die Eintracht auf dem Terminplan und jede Partie hat Endspielcharakter, denn allein vier Gegner stecken wie die Löwen im Abstiegskampf.
Sonntag, 01.04.2018 13.30 Uhr
VFL Bochum – Eintracht
Mindestens einen Punkt zu entführen an der Castroper Strasse in Bochum und damit den VFL hinter sich und in Schlagdistanz zu wissen, das gilt es am Ostersonntag beim Auswärtsspiel beim VFL Bochum.
Sonntag, 08.04.2018 13.30 Uhr Eintracht – Dynamo Dresden
Ein hochexplosives Spiel nicht nur auf dem Rasen erwartet auch die Braunschweiger Polizei für die Partie der Tabellennachbarn der 2. Liga, die derzeit nur ein Punkt in der Tabelle trennt. Ost gegen West – und in dieser Partie noch ein so genanntes „6-Punkte-Spiel“ –da sind auch die Akteure auf dem Platz gefordert, die Atmosphäre nicht unnötig anzuheizen. Ein unangenehmer Gegner, der nie aufgibt, für den es nur hopp oder top gibt bis zur letzten Minute, das beweisen die letzten Spiele der Sachsen. 21 Tore auf gegnerischen Plätzen haben nur wenige Mannschaften der 2. Liga in dieser Saison erzielt (nur Düsseldorf, Bielefeld und Kiel können diese Trefferquote toppen), Punkte die daheim verloren wurden wie nach dem 0:2 gegen Darmstadt sofort mit einem 3:2 Sieg in Heidenheim zurück erobert. Hoffentlich kein schlechtes Omen, denn Dresden spielt am Osterwochenende vor dem Eintracht-Spiel gegen Aufstiegs-favorit Nürnberg. Seit 2011 hat die Eintracht gegen Dresden aber auch nicht mehr daheim verloren…
Sonntag, 15.04.2018 13.30 Uhr Darmstadt 98 – Eintracht
Nach seinem Karrierestart in Magdeburg wechselte Dirk Schuster im Sommer 1990 zu Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga als Spieler. Schnell überzeugte er dort durch seine Leistungen und der Karlsruher SC holte ihn 1991 in die 1. Bundesliga. Darmstadt führte er als Trainer im Durchmarsch 2015 in die Bundesliga – nach seiner nicht so erfolgreichen Station in Augsburg ist Dirk Schuster zurück am Böllenfalltor – seine neue Mission beim SV heisst Klassenerhalt. 10 Spiele – nur 2 Siege bisher, das Lob nach den 4 Unentschieden brachte  die Hessen nicht aus dem Tabellenkeller. Direkter Abstiegsplatz – nur ein Sieg in Braunschweig nährt das kleine
Pflänzchen Hoffnung, die Eintracht mit nach unten zu ziehen.
Freitag, 20.04.2018 18.30 Uhr Eintracht – Arminia Bielefeld
9 Siege, 1 Remis und nur einmal daheim verloren – seit 1986 ist die Eintracht Herr im eigenen Haus sprich Eintracht Stadion. Die Schmach aus der letzten Saison beim 0:6 auf der Alm bleibt unvergessen und genauso sollte die Arminia über die A2 zurück geschickt werden. 20.000 Besucher werden unter Flutlicht den Arminen einheizen, die derzeit sich nur 5 Punkte zwischen Himmel und Hölle bewegen – 5 Punkte zum Relegationsrang 3.Liga/ 6 Punkte zum Relegationsrang Bundesliga.
Montag, 30.04.2018 20.30 Uhr
Das letzte Montagabendspiel –von den Verantwortlichen des TV vielleicht als Vorentscheidung um den Aufstieg eingeplant, sieht nur den 1. FCN am Platz an der Sonne – nur wenn die Löwen die vorherigen 4 Spiele alle gewinnen, wäre es eine völlig neue Konstellation. Aber was ist unmöglich in dieser total verrückten Liga?  Handschuh und Krause schossen 1979 die Eintracht zu ihrem letzten Sieg in Franken – nur noch eingefleischten Eintrachtfans bekannt…Matthias Schumacher)

Am Sonntag erstes Endspiel in Bochum
Eintracht muss im Ruhrgebiet unbedingt punkten

Eintracht 36 Punkte, Bochum 34 Punkte – es ist das erste Endspiel am kommenden Sonntag für beide Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt. Wurden beide Vereine vor der Saison im Aufstiegsrennen erwartet, mussten beide Klubs ihre Saisonziele schon in der Winterpause revidieren. Allerdings steht beim VFL zu diesem Zeitpunkt schon der vierte Verantwortliche an der Seitenlinie. Dem im Sommer geschassten Trainer Holländer Verbeek folgte Ismail Atalan,  Jens Rasiejewski musste nach nur 3 Siegen aus 12 Spielen seinen Hut nehmen, Jens Butscher als Übergangscoach konnte in seinem einzigen Spiel wenigstens einen Sieg einfahren, trotzdem wurde ihm nicht das weitere Vertrauen ausgesprochen und der erfahrene Robin Dutt verpflichtet. Nebenher wurde der fast gesamte Sportvorstand des VFL ausgetauscht. Alles keine guten Vorzeichen um in die Erfolgsspur zu finden.  Ansprechpartner für einen Verbleib in Bochum wegen einer Vertragsverlängerung – zum Teil Fehlanzeige, Motivation als Stammspieler zu verbleiben, alles Baustellen, die sich auf die Leistung auf dem Platz gezeigt haben, da die Zukunft eines Jeden mit jedem Wechsel im Verein weiter ungeklärt geblieben ist. Allerdings konnte Robin Dutt die Mannschaft etwas stabilisieren, ist seit vier Spielen ungeschlagen, aber ohne den grossen Wurf aus dem Tabellenkeller geschafft zu haben. Ich habe einige gute Aktionen und Ansätze sehen können", bilanzierte Robin Dutt nach der 2:5 Niederlage gegen Bayer Leverkusen während der Länderspielpause.
Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht konnte sich zumindest über ein 0:0 gegen den polnischen Erstligisten Pogon Stettin erfreuen. „Es war insgesamt Zug drin und dementsprechend war es ein guter Test. Jeder konnte 45 Minuten spielen", sagte der Chef-Coach nach Abpfiff.
 Mit Ausnahme von Christoffer Nyman, der sich mit der schwedischen Nationalmannschaft auf Länderspielreise befand, und den verletzten Joe Baffo, Georg Teigl, Julius Biada und Steve Breitkreuz, standen Torsten Lieberknecht alle Akteure zur Verfügung und konnten sich für die schweren bevorstehenden Aufgaben empfehlen.
Zuletzt konnte die Eintracht beim 1:1 2016 und in der Vorsaison mit einem Dreier beim 3:2-Sieg die Heimreise aus dem Ruhrstadion mit Punkten an Bord nach Braunschweig antreten. In dieser Saison ist verlieren fast verboten, um nicht auf die Abstiegsränge abzustürzen. Positiv gedacht – mit einem Sieg im Ruhrgebiet könnte wahrscheinlich erstmal ganz tief durchgeatmet werden, denn fast die gesamte Konkurrenz spielt gegen Mannschaften, die an der Tabellenspitze angesiedelt sind.
Verlieren verboten – Unentschieden erlaubt – Sieg erwünscht – das Spiel in Bochum steht zu dieser Phase der Saison unter ganz besonderen Vorzeichen. Die Partie in Bochum wird um 13.30 Uhr angepfiffen.
(Matthias
Schumacher)

 

Eintracht bindet die Nr.1 bis 2021
Marcel Engelhardt bleibt in Braunschweig

Er trägt die Rückennummer 1, steht aber nur im Schatten von Jasmin Fejzic: Ersatzkeeper Marcel Engelhardt. Am Mittwoch verlängerte die Eintracht seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bis 30.06.2021. 99 Spiele für die 2. Mannschaft der Löwen und ein Zweitligaspiel stehen in seiner Fussballchronik geschrieben. „Marcel hat den Sprung von der U23 in den Profibereicht bei uns geschafft. Er zeigt immer eine Top-Einstellung, hält den Druck im Training hoch. Wir haben großes Vertrauen in ihn und seine Qualität hat er bereits unter Beweis gestellt“, so Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold. Der 24-Jährige wechselte 2013 vom TSV Havelse zum BTSV. „Ich fühle mich hier in Braunschweig sehr wohl und sehe bei der Eintracht in den nächsten Jahren eine gute Perspektive für mich. Natürlich ist es auch mein Ziel, selbst regelmäßig zwischen den Pfosten zu stehen", sagte Marcel Engelhardt bei der Vertragsverlängerung. Seine Qualitäten zeigte er im Heimspiel gegen den VFL Bochum, wo er kurz nach Spielbeginn den verletzten Jasmin Fejzic ersetzen musste und seinen Kasten sauber hielt. (Matthias Schumacher)

 

Der Fluch der Relegation
Schon wieder Endspiele für Eintracht Braunschweig?

Von 1982 bis 1991 wurden erstmals Relegationsspiele um den Aufstieg bzw. den Verbleib in der Bundesliga durchgeführt. Teilnehmende Mannschaften wie Kickers Offenbach, KFC Bayer 05 Uerdingen, Homburg, Saarbrücken und die Stuttgarter Kickers  sind inzwischen von der Fussball-Landkarte der ersten drei Fussballligen gelöscht. Von den seit 2009 durchgeführten Relegationsspielen konnten sich nur Nürnberg und Düsseldorf als Zweitligist durchsetzen, alle anderen Mannschaften verpassten den Aufstieg und taten sich in der Folgesaison schwer. Von den neun bisherigen Relegationsrunden zur 2. Bundesliga endeten sieben zugunsten des Drittligisten. Die Drittligisten konnten nach einer erfolgreichen Saison noch einmal die Euphorie auf diese zwei entscheidenden Spiele legen, krönten ihre Saison mit dem Aufstieg, während für die Zweitligisten zuvor schon jedes Ligaspiel ein Endspiel um den Klassenverbleib gewesen ist und somit der Fokus nicht einfach auf Erfolg auszurichten war.
Regensburg, St. Pauli und Duisburg heissen die Aufgaben für die Eintracht im April. Drei vorentscheidende Spiele um die Relegation – für Eintrachts Gegner geht es um den Aufstieg in die Bundesliga, denn Duisburg ist punktgleich mit dem Dritten, Regensburg liegt 1 Zähler zurück, St. Pauli fehlen nur 3 Punkte. Das Punktepolster der Löwen zum 16. Tabellenrang, dem Relegationsplatz zur 3. Liga, ist auf 2 Zähler zusammen geschmolzen. Und so richten sich die bangen Blicke auch auf die Tabelle der 3. Liga und damit auf mögliche Gegner in Relegationsspielen. Wehen Wiesbaden als Dritter verfügt über eine Tordifferenz von +29, stellt mit nur 23 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga und hat selbst 52 Treffer erzielt. Der KSC mit der besten Abwehr (nur 19 Gegentore) hat in dieser Spielzeit daheim noch keine Partie verloren und bei 13 Auftritten im Wildparkstadion erst 5 Gegentreffer kassiert. Der Tabellenfünfte Hansa Rostock dagegen konnte auswärts in 11 Partien 21 Punkte einfahren, die Auswärtsstärke spiegelt sich auch im Torverhältnis von 15:7 Toren wieder – Ligabestwert.
Noch haben es die Löwen selbst in der Hand, den Ligaverbleib aus eigener Kraft und somit ohne den Umweg über die Relegation zu schaffen. Doch dafür müssen Erfolge her. Patzer wie beim Auftritt beim direkten Konkurrenten Greuther Fürth werden bestraft und erhöhen den Druck für die nächste Partie. Leistungsträger wie Domi Kumbela, Jan Hochscheidt oder Salim Khelifi, deren Verträge am Saisonende auslaufen, werden nur bei feststehendem Klassenverbleib in Braunschweig zu halten sein – auch darum müssen frühzeitig die Weichen gestellt werden und die nötigen Punkte gesammelt werden. Der Auftritt gegen Union Berlin macht Mut, obwohl es der Mannschaft von Torsten Lieberknecht wieder einmal nicht gelungen ist, nach dem 1:0 Führungstreffer von Kapitän Ken Reichel nachzulegen und so musste erneut bis zur letzten Sekunde gezittert werden, ehe der Schlusspfiff den Trainerstab, die Offiziellen und die Anhänger erlöste. Diesen Kampfes- und Siegeswillen gilt es auf die kommenden Aufgaben zu übertragen.
(Matthias Schumacher)

Eintracht weiter unter Druck
Sonntag Überraschungsteam aus Regensburg zu Gast

Nach der unnötigen Niederlage in Fürth steht das Team von Torsten Lieberknecht weiter unter Druck, Siege einfahren zu müssen. Und die Aufgaben werden nicht unbedingt leichter. Am morgigen Sonntag gastiert Jahn Regensburg an der Hamburger Strasse. Fast-Aufsteiger in die Bundesliga gegen einen Zweitliganeuling, das klingt nach einer klaren Angelegenheit. Aber in einer verrückten Zweitligasaison, in der Jeder Jeden schlagen kann, kämpft mit Darmstadt 98 ein Bundesligaabsteiger darum, nicht in Liga 3 durchgereicht zu werden, feste Grössen der 2. Liga wie Kaiserslautern und Bochum stehen am Abgrund und auch Eintracht Braunschweig benötigt dringend Punkte, um den Abstieg zu verhindern während alle Aufsteiger und damit auch Regensburg mit dem Durchmarsch in die 1. Liga liebäugeln. Zuletzt drehten die Bayern in einer furiosen Partie ein 0:3 gegen Düsseldorf und siegten am Ende 4:3. "Es ist eine Mannschaft, die man niemals aufgeben darf", fasste Jahn-Trainer Beierlorzer den historischen Abend zusammen. Mit 14 Punkten ist Regensburg aktuell der Tabellenführer der Rückrundentabelle, während die Eintracht erst sieben Zähler sammeln konnte. Zwar ist die Abwehr der Regensburger mit 34 Gegentoren durchaus verwundbar, aber meist findet die Offensive noch die richtige Antwort – erzielte bislang 39 Treffer. Toptorschütze ist Marco Grüttner mit bislang 10 Treffern. Auswärts konnten die Regensburger allerdings noch nicht so zahlreich punkten, 24 der bisherigen 36 Zähler wurden in der heimischen Arena geholt. Drei davon gegen die Löwen aus Braunschweig, die am 8. Spieltag ihre erste Saisonniederlage an der Donau kassierten und sich damit aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben. Gegen Regensburg hofft Trainer Lieberknecht wieder auf Stürmer Abdullahi zurück greifen zu können – seine Schnelligkeit und seine Überraschungsmomente wurden bei einigen Kontern in Fürth schmerzlich vermisst. Eine Reizung im Knie machte seinen Einsatz unmöglich, sollte aber bis Sonntag auskuriert sein. Nyman (3 Tore), Domi Kumbela (3) und Neuzugang Hofmann stehen bereit, um Eintrachts Toptorschützen (bisher 6 Treffer) beim Toreschiessen zu unterstützen. Vier Mal war Regensburg bisher in Braunschweig zu Gast und konnte nur 2008 drei Punkte entführen. Bei insgesamt 10 Aufeinandertreffen gab es immer einen Sieger, auch am Sonntag würde ein Unentschieden keiner der beiden Mannschaften helfen – den Bayern ginge der direkte Kontakt zu Platz 3 verloren und die Eintracht könnte sich im Abstiegskampf nicht wirklich etwas Luft verschaffen. „Wir hätten nach dem Duell gegen Union Berlin gern zweimal in Folge gewonnen. Das ist uns nicht gelungen. Wie jede Niederlage tut auch diese weh. Gegen Regensburg wollen wir dann wieder das Gesicht zeigen, dass ich mir auch heute über 90 Minuten gewünscht hätte. Und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft dies auch machen wird." Trainer Lieberknecht gibt sich optimistisch in Hinsicht auf die Partie gegen den Jahn, doch auch er weiss um die Schwere der Aufgabe. Über 20.000 Fans werden wieder für eine lautstarke Unterstützung sorgen, dass die Punkte in Braunschweig bleiben. Die Partie wird um 13.30 Uhr angepfiffen.

(Matthias Schumacher)

Die Aufgaben werden nicht leichter
Kaiserlautern und Fürth brauchen jeden Zähler

Im Februar spielt die Eintracht gegen Mannschaften, die auch jeden Punkt dringend benötigen.
So.04.02.2018 13.30 Uhr
Eintracht – Kaiserslautern
Nach dem Spielabbruch in Darmstadt aufgrund von gesundheitlichen Problemen von Cheftrainer Jeff Strasser, dürften die Pfälzer allein schon dadurch zu motivieren sein, alles für ihren Trainer geben zu wollen. Nach der schweren Heimaufgabe gegen Tabellen-Führer Düsseldorf am Sonntag könnte es schon ein <Alles oder Nichts> Spiel für die Roten Teufel in Braunschweig werden – zu gross wäre bei einer Niederlage an der Hamburger Strasse der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen.
Sonntag, 11.02.2018 13.30 Uhr
Sandhausen – Eintracht
Acht Spiele in Sandhausen - sieben Siege und ein Remis – das Hardtwaldstadion scheint ein gutes Geläuf für die Löwen zu sein. Allerdings sind die Badener in dieser Spielzeit besonders heimstark, holten 18 ihrer 27 Punkte vor heimischer Kulisse.
Sonntag, 18.02.2018 13.30
Eintracht – 1. FC Union Berlin
Volles Haus, ein meist ausverkaufter Gästeblock – die Spiele gegen Union Berlin lebten auch von der besonderen Stimmung im Stadionrund. Union erkämpfte sich unter der Woche nach einem 0:2 Rückstand ein 2:2 Unentschieden beim Aufstiegs-Aspiranten Holstein Kiel. Nach 5 sieglosen Spielen haben die Eisernen wieder Lunte gerochen und den Aufstieg noch nicht ganz abgeschrieben, doch dafür müssen Siege her, nicht nur an der Alten Försterei.
Samstag, 24.02.2017 13 Uhr
Eintracht – Greuther Fürth
Neun Ligaspiele und in 2 Pokalpartien stand Eintracht Winterneuzugang Philipp Hofmann für Greuther Fürth in dieser Spielzeit auf dem Platz. Mit einer Empfehlung von 9 Treffern in 33 Spielen für Ingolstadt und 8 Toren zuvor für Kaiserslautern war er im Sommer zu den Kleeblättern gewechselt, zeigte sich dort aber nicht so treffsicher. „Wir ihn nun schnellstmöglich wieder an die von ihm schon gezeigte Leistungsstärke heranführen“, sagte Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold bei der Vorstellung des Neu-Löwen. Vielleicht gelingt ihm schon bei seinem möglichen Heimdebüt, sich in die Herzen der Eintracht Fans zu schiessen. „Ich freue mich wahnsinnig auf die Aufgabe bei der Eintracht und vor den tollen Fans, die ich aus meinen zahlreichen Partien auf der gegnerischen Seite schon kenne, zu spielen.“ Neben Mittelfeldspieler Georg Teigl und Abwehrmann Frederik Tingager ist der 1,96 m grosse Hofmann der von den Löwen gesuchte Offensivspieler, der die magere Trefferquote von erst 22 Saisontoren erhöhen kann. Fürth erkämpfte sich im ersten Ligaspiel 2018 ein 0:0 in Bielefeld.  (Matthias
Schumacher)

Dreigleisige Planung in dieser Saison nötig
Nur wenige Punkte liegen zwischen Himmel und Hölle

In dieser Spielzeit sind die Verantwortlichen in der Geschäftsführung der Eintracht aus Braunschweig nicht zu beneiden. Sören Oliver Voigt, ist der Geschäftsführer bei den Löwen und im Vorstand des DFL-Ligaverbandes tätig, muss zum ersten Mal bei der Beantragung der Lizenz für die kommende Spielzeit dreigleisig planen. Nur wenige Punkte liegt die Eintracht oberhalb des roten Striches in der Tabelle, der den Abstieg in Liga drei markiert, aber auch mit nur drei siegreichen Spielen hintereinander wären die Löwen wieder im erlauchten Kreis der Aufstiegsanwärter angekommen – es wäre ein Glücksspiel, würde man nicht dreigleisig planen und nur die Karte auf Erfolg oder Verbleib in Liga 2 setzen. Die Bundesliga ist ein Millionenspiel nicht nur durch die erhöhten Einnahmen durch die TV-Gelder. Bessere Vermarktung, gesteigertes Merchandising und ein stets ausverkauftes Eintracht Stadion sorgen für sprudelnde Einnahmequellen trotz erhöhter Ausgaben im Personalbereich. Spieler, die auf dem Wunschzettel der Konkurrenz stehen, sind plötzlich Millionen wert anstatt für einen Apfel und ein Ei – sprich eine Ausbildungsentschädigung über den Ladentisch zu gehen. Die Option höherer Bezüge im Aufstiegsfall dürfte jeder Spieler in seinem Vertrag verankert haben, aber ob bei neuen Kontrakten oder Vertragsverlängerungen nach Jahren an der Sonne auch an den Worst Case gedacht wurde, ist fraglich. Deshalb sollten die Kicker von Torsten Lieberknecht auch aus Eigen-Interesse alles dafür geben, dass die Reisen in der nächsten Saison nicht in Unterhaching, Meppen oder Aalen enden. Zehn Verträge laufen im Sommer aus, darunter u.a. die von den Leistungsträgern Khelifi, Zuck und Baffo – in den Gesprächen muss von Manager Marc Arnold auch die Bereitschaft herausgehört werden, im schlechtesten Fall der Fälle zu verminderten Bezügen ein Jahr in Liga 3 zu spielen. Die Verantwortlichen in der Geschäftsführung der Löwen sind in dieser Spielzeit, wo durch die Ausgeglichenheit der Liga die Entscheidungen über Verbleib, sowie Auf- und Abstieg erst zum Saisonende fallen dürften, nicht um ihre Aufgaben zu beneiden. (Matthias Schumacher)

Jetzt muss gepunktet werden
Eintracht im Abstiegskampf nach 0:2 Niederlage in Heidenheim

„Willst du Eintracht oben sehen, musst du die Tabelle drehen!“ Ein banaler Spruch aus vergangen geglaubten Zeiten ist wieder Realität geworden. Null Punkte, 0:3 Tore – in der Rückrundentabelle sind die Blau-Gelben nach der 0:2 Niederlage am Mittwoch beim 1.FC Heidenheim Schlusslicht. Beim direkten Konkurrenten im Tabellenkeller gelang es den Löwen nicht, den erhofften Befreiungsschlag in Richtung Tabellenmittelfeld zu landen und so stecken die Braunschweiger nun tief im Abstiegskampf.
Mit der Leihgabe vom FC Augsburg Georg Teigl in der Startelf bot die Eintracht in der ersten Halbzeit eine ansehnliche Partie. Immer wieder wurde der schnelle Abdullahi in Szene gesetzt während die Gastgeber kaum zu nennenswerten Abschlüssen kamen. In der 26. verhinderte die Querlatte die Führung der Löwen, Valsvik war zum Kopfball gekommen nach einem Freistoss von Jan Hochscheidt. Nach 41 Minuten hatten die mitgereisten Eintrachtanhänger zum zweiten Mal den Torschrei auf den Lippen, aber Zuck schob nach einer präzisen Hereingabe von Abdullahi das Leder am Pfosten vorbei.
Innenpfosten – Tor, nur drei Minuten nach Wiederbeginn lagen die Blau-Gelben mit 0:1 hinten. Ein Freistoss von Schnatterer wird nur leicht von Thomalla berührt, trotzdem zappelt der Ball im Netz. Mit Kumbela und Nyman bringt Torsten Lieberknecht weitere Offensivkräfte, aber die Hausherren stehen jetzt sicherer in der Abwehr und lassen nur wenige gefährliche Situationen zu. In der 83. Minute dann die Entscheidung für Heidenheim in doppelter Hinsicht: zunächst lässte Schiri Schlager weiterspielen, obwohl der Ball wahrscheinlich im Toraus war, die Flanke von Thomalla verwertet Pusch zum 2:0. Die Proteste von Fejzic werden mit Gelb bestraft, die gelben Karten von Teigl, Valsvik und Ken Reichel bleiben ohne Folgen, Hendrick Zuck ist nach der 5. Gelben Karte beim nächsten Spiel in Aue gesperrt.  „Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt und müssen in Führung gehen. Dann schlafen wir bei einer Standardsituation und der Matchplan wird über den Haufen geworfen. Wir konnten daraufhin unser schnelles Spiel nicht mehr durchbringen. Die Leistung in den ersten 45 Minuten gibt uns Zuversicht.“ Noch sind die Worte von Ken Reichel nicht als Durchhalteparolen zu werten. Abstiegskampf ist angesagt und das bereits am Sonntag.
„Es ist wichtig, trotz der Niederlage positiv zu bleiben. Wir müssen auf dem ersten Durchgang aufbauen. Nur heute können wir uns davon leider nichts kaufen.“ Torsten Lieberknecht möchte die guten Ansätze beim nächsten Gegner zum Erfolg bringen.  Bei Erzgebirge Aue (1 Tabellenplatz und 1 Zähler besser als die Eintracht) muss endlich gepunktet werden. Zuletzt zwei Siege, davor zwei Mal Remis – die Bilanz der Löwen im Erzgebirge macht Mut.  Beim letzten Auftritt in Aue erzielte Domi Kumbela beide Treffer zum 2:0 Erfolg – vielleicht eine Empfehlung in die Startformation zurück zu kehren. (Matthias Schumacher)

 

Kurze Vorbereitung
Rückrundenstart bereits am 24.01. in Heidenheim

Nur rund 3 Wochen Vorbereitungszeit verbleibt den Kickern der Eintracht, bevor die 2. Liga den Spielbetrieb im Neuen Jahr fortsetzt. Mit 2 schweren Auswärtsspielen -  am Mittwoch, den 24 Januar um 20.30 Uhr beim 1. FC Heidenheim und nur 4 Tage später, am Sonntag, den 28. Januar um 13.30 bei Erzgebirge Aue – beginnt für die Eintracht die Mission Klassenerhalt. Beide Gegner, Heidenheim punktgleich mit den Löwen auf Tabellenplatz 15 und Aue nur 1 Zähler besser, brauchen genau wie die Blau-Gelben jeden Punkt. Kühne Rechner unter den Löwenanhängern werfen schon wieder einen Blick nach oben in der Tabelle, denn es sind auch nur 6 Punkte Rückstand bis zum Tabellenvierten Ingolstadt. Aber in einer so ausgeglichenen Liga gilt es zunächst erst einmal das nötige Punktepolster zur Vermeidung des Abstiegs zu schaffen.
Am 2. Januar 2018 trifft sich der Eintracht Kader zur ersten Trainingseinheit im Stadion. Nur einen Tag später startet der Eintracht Tross nach Benahavis in Spanien. Testspielgegner vor Ort sind dann der holländische Zweitligist und Namensvetter NijmegenEendracht Combinatie NEC Nijmegen und Shanghai Shenhua (1. chinesische Liga). Nach der Rückkehr am 13. Januar spielt die Eintracht vor dem Ligaauftakt noch gegen Hertha BSC II (16. Januar) und Energie Cottbus am 17. Januar.
Trainer Torsten Lieberknecht hofft, dass die in der Vorrunde verletzten Spieler Mirko Boland, Domi Kumbela und Stürmerkollege Nyman die gesamte Vorbereitung mit-machen und ihm als Alternative in Heidenheim wieder zur Verfügung stehen. Mit der Rückkehr von Joseph Baffo ist erst im Frühjahr zu rechnen. Mindestens einen Verteidiger und einen Stürmer wollen die Löwen kurzfristig verpflichten, das Interesse an Rechtsverteiger Georg Teigl, derzeit beim FC Augsburg unter Vertrag, wurde noch nicht bestritten. Bei nur 22 erzielten Toren sollte allerdings das Hauptaugemerk auf einem treffsicheren Vollstrecker liegen. Für Manager Marc Arnold beginnt das Jahr deshalb mit viel Arbeit, denn auch zahlreiche Verträge laufen im Sommer aus. Und galt es im letzten Jahr zweigleisig zu planen und zu verhandeln – für Liga I und II – muss in diesem Jahr der schlimmste aller Fälle mit eingeplant werden…
(Matthias Schumacher)

Hoffen, Bangen und Zittern
Eintracht im Jahresrückblick 2017

Als Herbstmeister hatte sich die Braunschweiger Eintracht gegen die grossen Favoriten der Liga, Hannover 96 und VFB Stuttgart durchgesetzt, wurde aber schon nach dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2017 in Würzburg (1:1) vom Thron gestossen. Platz 2, Platz 3 – am 21. Spieltag durchgereicht auf den 4. Tabellenrang und überholt von Union Berlin, die Eintrachtfans durchlebten ein Wechselbad der Gefühle. Ein 1:1 gegen Tabellenführer Stuttgart half mehr den Gästen, nach der Minikrise punkteten die vor den Löwen liegenden Teams unisono und Eintracht trat auf der Stelle. Nach 25 Spieltagen sprang die Eintracht wieder auf Rang 3 vor Erzrivale Hannover, an der Spitze löste Union Berlin Stuttgart ab. Nur eine Woche später schlägt 96 Union und hievt die Löwen auf Platz 2. Ein irrer Vierkampf um den Aufstieg. Am 29. Spieltag verliert die Eintracht in Hannover und ist wieder hintendran im Aufstiegsrennen.
Am drittletzten Spieltag wird aus einem Vierkampf ein Dreikampf; die Eintracht schlägt Berlin, behauptet den 2. Tabellenplatz und hat nur noch
Abstiegskandidat Bielefeld und Absteiger Karlsruhe als Gegner. 5.000 Fans begleiten die Löwen nach Ostwestfalen und erleben die Schmach von Bielefeld: 0:6 nach einem noch aufholbar scheinenden 0:2 Pausenrückstand auf der Alm. Mindestens 5 Tore aufholen gegenüber Hannover am letzten Spieltag, die punktlos in Sandhausen bleiben müssen, werden durch das Zwischenergebnis zunichte gemacht – die eigene 2:1 Führung ist wertlos, da Hannover zum 1:1 trifft.
Kräfte schonen fürs Niedersachsenduell gegen die Wölfe. Deutschlandweit werden die Daumen gedrückt für den Sympathieträger Eintracht aus Braunschweig. Doch durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters, in diesem Jahr durch Videobeweis sicherlich revidiert, verliert die Eintracht 0:1 durch Elfmeter. Rückspiel – ausverkauftes Haus, Flutlicht und die Eintracht ist 49 Minuten nah dran an der Sensation, ehe Vierhinha allen Aufstiegsträumen ein Ende bereitet.

Mit derselben Euphorie startete die Eintracht in die Saison 2017/18, mit der Hoffnung Platz 3 zu toppen. Aber jetzt gelingt plötzlich nicht mehr der glückliche Siegtreffer in der letzten Spielminute, wird nach einer 1:0 Führung nicht der 2. Treffer nachgelegt und so geht man fünf Mal mit einem 1:1 vom Platz, fünf von insgesamt 10 Unentschieden. Zwar kassieren die Blau-Gelben erst am 8. Spieltag die Erste Niederlage (1:2 beim Aufsteiger in Regensburg), bis zum Jahresende nur vier (Jahresende 2016: drei), haben aber erst 22 Punkte auf der Habenseite. (34 im Vorjahr). Die Abstiegsangst geht um und auch Trainer Lieberknecht warnt vor dem trügerischen Tabellenplatz. Doch auf eines können sich die Braunschweiger Fussballer immer verlassen: egal ob Sieg oder Niederlage, die Fans stehen hinter der Mannschaft als 12. Mann. Und so feierten die Anhänger das Team noch lange nach der 0:1 Niederlage gegen Düsseldorf, als hätte es gerade den Europapokal gewonnen. Dankbar und etwas ratlos nahmen die Spieler die Ovationen entgegen, sollten daraus Kraft schöpfen für die anspruchsvollen Aufgaben im Neuen Jahr. (Matthias Schumacher)

Mit Abstiegsangst in die Winterpause
Nur 3 Punkte Vorsprung vor dem Abgrund

Vom trügerischen Tabellenplatz 12 ging es für die Braunschweiger Eintracht im Dezember runter auf Platz 14, allerdings konnte der knappe Vorsprung von nur einem Zähler auf den 16. Tabellen-platz, den Relegationsrang, auf 3 Punkte ausgebaut werden. Trotzdem konnte das Abstiegs-gespenst nicht von der Hamburger Strasse vertrieben werden. Zwar gelang den Löwen mit einem 2:0-Erfolg am 16. Spieltag in Ingolstadt endlich der erste Auswärtssieg dieser Saison, aus den folgenden letzten beiden Spielen vor der Winterpause verbuchten die Blau-Gelben aber nur ein mickriges Pünktchen auf der Habenseite. Ein Klassenunter-schied zwischen Aufstiegs-aspirant und Kellerkind war in den Heimspielen gegen Kiel und Düsseldorf nicht festzustellen. Und so haderte Trainer Torsten Lieberknecht auch mit der fehlenden Portion Fortune nach der 0:1 Heimschlappe gegen Düsseldorf; „Im vergangenen Jahr ist so ein Pfostentreffer halt rein gegangen, diese Jahr springt er wieder heraus. Es war ein bitterer Tag für uns.“  
Die Spiele im Dezember:
FC Ingolstadt – Eintracht 0:2
Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der Khelifi bereits in den Anfangsminuten die beste Eintracht Möglichkeit vergeben hatte, setzten die Bayern weiter die Akzente. Aber auch die besten Chancen liessen die Schanzer ungenutzt, und so traf Abdullahi auf der Gegenseite nach einem Freistoss von Jan Hochscheidt aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung für die Eintracht. (65. Minute) Gegen die nun verunsicherten Ingolstädter legte Zuck mit einem akrobatischen Einsatz 12 Minuten später zum 2:0 nach. Diesen Vorsprung brachten die Löwen routiniert über die Zeit – die weite Reise am späten Montagabend hatte sich für die Eintracht Anhänger gelohnt.
Eintracht – Holstein Kiel 0:0 Spannung bis zur letzten Sekunde wurde den über 21.000 Besuchern im Eintracht Stadion geboten, doch es gelang es keiner der beiden Mannschaften der Lucky Punch. Kiel als Aufsteiger und Überraschungs-tabellenführer angereist, setzte in der Schlussphase noch einmal alles auf die Karte ‚Offensive’, aber die Löwen verteidigten mit Glück und Geschick den Punkt-gewinn. 7 Ecken, 15 Torschüsse überstanden die Blau-Gelben unbeschadet bei nur 35% eigenem Ballbesitz. Die Eintracht hat den Abstiegs-kampf angenommen.
Eintracht – Düsseldorf  0:1  
„Wir haben es eigentlich gut gemacht und nur einmal nicht aufgepasst. Wir hatten uns vorgenommen, heute die drei Punkte hier zu behalten.“ Onel Hernandez brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt. Ein Konter der Düsseldorfer nach einem Freistoss der Löwen brachte die Rheinländer bereits in der 9. Minute auf die Siegesstrasse. Die Eintracht verstand es in der ersten Halbzeit nicht, langfristig Druck auf die gut gestaffelte Abwehr der Fortuna auszuüben, spielte in der Schlussphase schon fast ein Powerplay, aber Düsseldorf konnte das 1:0 mit dem Glück des Tüchtigen über die Zeit retten und überwintert als Tabellenführer, Eintracht belegt Platz 14. (Matthias Schumacher)

 

Kann Eintracht Abstiegskampf?
Vor Weihnachten gegen die Topteams der Liga

Mit einem Sieg wieder an den Aufstiegsplätzen schnuppern und die Führungsteams unter Druck setzen – diese Devise ist bei der Braunschweiger Eintracht in den letzten vier Partien schief gegangen. Nach drei Unentschieden und der Heimniederlage gegen Nürnberg müssen die Löwen den Blick nach unten richten. Nur noch ein Punkt liegt die Eintracht vor dem Relegationsrang zur 3. Liga und steht damit gehörig unter Druck, in den nächsten Partien punkten zu müssen, will man nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern. Ingolstadt, Kiel und Düsseldorf heissen die Gegner im Dezember, das heisst es geht vor Weihnachten nur noch gegen die Topteams der Liga. Punktgewinn oder zwei Punkte liegen gelassen – neun Mal blieben die Blau-Gelben zwar unbesiegt, aber konnten jeweils nur einen Zähler auf der Habenseite verbuchen. Zu wenig, um nach der verpatzten Relegation zum Aufstieg in die Bundesliga wieder ein Wort im Aufstiegsrennen mit zu sprechen, zu wenig um das Abstiegsgespenst nicht im Nacken zu spüren. „Wir bleiben zuversichtlich und haben einen guten Kader. Das stimmt uns positiv.“ Eintracht Kapitän Ken Reichel versuchte nach dem 2:3 gegen Nürnberg im fast ausverkauften Eintracht Stadion die Mannschaft und das Umfeld auf Zuversicht zu trimmen, wohl wissend um die Schwere der kommenden Aufgaben.
Am 26. April 2013 feierte die Eintracht Elf in der Nachspielzeit Damir Vrancic, der einen Freistoss unhaltbar im Ingolstädter Torwinkel unter brachte und den Löwen den Aufstieg bescherte. Am kommenden Montag fährt die Eintracht unter anderen Voraussetzungen nach Bayern. Abstiegskampf ist angesagt, denn schon am Wochenende können die Blau-Gelben weiter nach unten durchgereicht werden, falls die hinter den Löwen placierten Teams Punkte einfahren. Der FC Ingolstadt hat nach schwierigem Saisonstart zurück in die Spur gefunden. 20 Punkte holte das Team von Trainer Stefan Leitl aus den letzten acht Partien – 6 Siege, Remis in Dresden und zuletzt ein 0:0 im gefürchteten Stadion von Holstein Kiel – der FCI ist wieder oben mit dabei. Im Kader der Bayern: Stefan Kutschke, der in der letzten Saison noch in Diensten von Dynamo Dresden stehend, die Eintracht trotz 2:0 Führung mit drei Treffern alleine abgeschossen hat und mit 2:3 zurück nach Niedersachsen schickte. In dieser Spielzeit traf Ingolstadts Stürmer vier Mal, Toptorschütze ist Sonny Kittel mit 7 Treffern. 12:9 Tore  genau wie die Eintracht daheim – unschlagbar sind die Bayern im Audi-Sportpark nicht. Allerdings liegt die letzte Heimschlappe schon etwas zurück (9. September) Die Partie beim FCI wird um 20.30 angepfiffen.
Erst Kiel und danach Fortuna Düsseldorf – die beiden unangefochtenen Führungs-teams der 2. Liga – gastieren vor der kurzen Winterpause jeweils am Freitagabend unter Flutlicht im Eintracht Stadion. Bei Holstein Kiel nimmt man als Aufsteiger zwar das Wort Durchmarsch in die Bundesliga offiziell noch nicht in den Mund, doch mit 5 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsrang stehen die Störche prächtig da. Dass am 16. Spieltag Kiel und Düsseldorf  zum Spitzenspiel gegeneinander antreten, konnten die Gestalter des Spielplans vor Saisonbeginn nicht ahnen. Für Torsten Lieberknecht aber eine gute Möglichkeit die beiden nächsten Gegner kompakt unter die Lupe zu nehmen und mit seiner Analyse sein Team auf die schwierigen Aufgaben ein zu stimmen. Weiterhin werden ihm die Langzeitverletzten fehlen, aber vielleicht ist nach dem Treffer gegen Nürnberg bei seinem Stürmer Abdullahi der Knoten endlich geplatzt und er zeigt sich ähnlich treffsicher wie in den Test- und Vor-bereitungsspielen. „Es kommen schwierige Spiele, aber wir werden alles dafür tun, um dort eine Top-Leistung abzurufen." Salim Khelifi gibt sich ähnlich kämpferisch wie sein Kapitän, vor Weihnachten doch wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Ansonsten stellt sich die bange Frage im neuen Jahr: Kann die Eintracht Abstiegskampf?
  (Matthias Schumacher)

Erfolgsgeschichte weiter schreiben
Sebastian Ebel stellt sich zur Wiederwahl

Er hatte einen Scherbenhaufen übernommen, als er am 3. Dezember 2007 das Ruder  als Präsident der Eintracht übernahm. Sportlich auf dem Weg in die Belanglosigkeit der Regionalliga, finanziell  mit über 5 Millionen Euro Schulden am Rande der Insolvenz –Sebastian Ebel hat als Präsident und Vorsitzender des Aufsichtsrates der GmbH mit seinen Vorstandskollegen und Geschäftsführer Sören Oliver Voigt aus der maroden Fregatte Eintracht wieder ein stolzes Schlachtschiff gemacht. 3. Liga, Aufstieg in Liga 2, finanzieller Konsolidierungskurs, Ausbau des Eintracht Stadions, nach 28 Jahren wieder Bundesliga-fussball in Braunschweig – die ganze Erfolgsgeschichte der Eintracht im letzten Jahrzehnt ist mit seinem Namen und Handeln verbunden.
Vorbei ist die Zeit des kurzfristigen Handelns und Denkens an der Hamburger Strasse, der permanenten Trainerwechsel, was alles zuvor ins Desaster geführt hatte.
Am kommenden Dienstag, den 05. Dezember um 19 Uhr lädt die Eintracht alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein. Innehalten für die Verstorbenen, Berichte des Präsidiums, der Rechnungsprüfer, des Aufsichtsrates stehen u.a. genauso auf der Tagesordnung wie die Neuwahl des Präsidiums. Vor 5 Jahren wurde Sebastian Ebel ohne Gegenstimme wieder gewählt und was spricht dagegen, die Erfolgsgeschichte des Machers fortzuschreiben? Auch wenn der sportliche Verlauf dieser Saison eher holperig ist, Schnellschüsse wie in früherer Zeit wird es in Braunschweig so schnell nicht mehr geben, mit Kontinuität zum Erfolg – beim Führungspersonal und auch auf der Trainerbank.
Neben den guten Zahlen des abgelaufenen Rechnungsjahres kann Sebastian Ebel einen weiteren Premium Sponsor verkünden: der gebürtige Braunschweiger Basketballer Dennis Schröder, der vor seinem Wechsel in die NBA von 2009 bis 2013 bei den Basketball Löwen Braun-schweig spielte, hat sich mit Eintracht Braunschweig darauf geeinigt, seine Modemarke Flex GanG in Zukunft als Ärmelsponsor beim Fußball-Zweitligisten zu präsentieren. „Ich bin Braunschweiger und fühle mich nach wie vor meiner Heimat stark verbunden. so Dennis Schröder. „Ich war von der Idee sofort begeistert und möchte mit dem Engagement der Stadt und auch dem Sport, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückgeben.“ (Matthias
Schumacher)

Trostloser November für die Löwen
Nur 2 Punkte auf der Habenseite verbucht

Grau und mit Wolken verhangen der Himmel über Braunschweig und genauso trostlos liest sich die Bilanz der Eintracht im November. Nach zwei Heimauftritten und dem Auswärtsspiel auf der Bielefelder Alm konnten lediglich zwei magere Pünktchen auf der Habenseite verbucht werden. Vor dem November betrug der Rückstand bis zum 3. Tabellenplatz 6 Zähler, sechs Punkte Vorsprung hatten die Löwen auf den Relegationsrang zur 3. Liga. Die Eintracht stand am Scheideweg. Obwohl in jedem der drei Spiele jeweils 2 Treffer erzielt wurden reichte es nur zu zwei Remis, die Heimpartie gegen Nürnberg ging gar verloren. Der Fahrstuhlknopf war auf  Abwärts gestellt und somit könnte die Eintracht vor ihrem Auswärtsauftritt am Montagabend in Ingolstadt bis zum 16. Platz, dem Relegationsrang, durchgereicht werden, denn Darmstadt, Heidenheim, Bochum und Dresden, alle hinter den Blau-Gelben platziert, haben am 16. Spieltag lösbare Aufgaben im eigenen Stadion zu bewältigen.
Die Spiele im November:
Eintracht – Darmstadt 2:2
Vor 20.190 Besuchern legte die Eintracht los wie die Feuerwehr und wurde in der 8. Minute mit der Führung belohnt. Nach einer Ecke von Khelifi und einem Schussversuch von Abdullahi landete der Ball vom Darmstädter Sulu an der Hüfte berührt im Kasten. Acht Minuten später fast das 2:0 durch Khelifi, doch der Pfosten rettete für Keeper Mall. Die Weichen schienen bis zur 30. Minute auf Sieg gestellt, doch dann kamen die Darmstädte zum Ausgleich und der Spielfluss der Löwen war dahin. Auch nach dem 1:2 nach 52 Minuten setzte die Eintracht offensiv wenig Akzente. Erst im Schlussspurt mit lautstarker Unterstützung von den Rängen trumpfen die Blau-Gelben noch mal auf und belohnten sich in der Nachspielzeit mit dem Ausgleichstreffer durch den kurz zuvor eingewechselten Schönfeld. Glück hatte Eintrachts Biada, der in der 27. Minute einen Konter der Gäste rüde an der Seitenlinie unterband, eine durchaus Rot würdige Attacke.
Bielefeld – Eintracht 2:2 Wieder 2 Tore geschossen – wieder kein Sieg für Braunschweig. Die 1:0 Pausenführung der Arminia hatten Abdullahi (56. Minute) und Hochscheidt (64.) gedreht, doch der Vorsprung hielt nur bis zur 90. Minute. Nach einer Ecke konnte Putaro mit einem Linksschuss einnetzen. „Wir wollten Druck erzeugen, uns Torchancen erspielen und diese auch nutzen -- das ist uns gelungen. Am Ende fühlt es sich an, als hätten wir zwei Punkte verloren“, so Louis Samson nach der Partie.
Eintracht – Nürnberg 2:3  
Mit schwierigen Boden-verhältnissen hatten beide Teams zu kämpfen, trotzdem kam es zu einem ansehnlichen Schlagabtausch. Behrens (36.) und Khelifi  (38.) sorgten für den 1:1 Halbzeitstand, Abdullahi zum 2:1 (64.) und Ishak (68.) trafen zum zwischenzeitlichen 2:2 – immer fand der Gegner eine prompte Antwort auf den Gegentreffer. Doch dem 1.000. Treffer in Liga 2 für den Club folgte noch die Nummer 1.001: in der 83. Minute traf erneut Ishak in das Herz der Eintracht Fans. Yildirim hatte in der 90. Minute den erneuten Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte aber an Nürnbergs Schlussmann Bredlow. Eintrachts zweite Heimniederlage war besiegelt. (Matthias
Schumacher)

 

Im November müssen Siege her
Schwere Spiele gegen Darmstadt, Bielefeld und Nürnberg

Heimspiele gegen Darmstadt und den 1. FC Nürnberg, auswärts auf der Bielefelder Alm gegen die Arminia – die Eintracht steht im November vor schweren Aufgaben. Nachdem sich im letzten Heimspiel gegen den VFL Bochum das Eintracht Stadion wieder in einen Hexenkessel verwandelte und aus allen Blöcken der Mannschaft die nötige Unterstützung zuteil wurde, hofft Trainer Lieberknecht auch bei den kommenden Aufgaben auf den 12. Mann. Dieses Miteinander wird für die Löwen auch nötig sein. Ersatzgeschwächt durch Verletzungen kann jeder Akteur das Vertrauen von den Rängen gebrauchen, um auch noch das Letzte herauszukitzeln, Wege zu gehen, obwohl mit der Kraft am Ende.
Nach dem Heimspiel gegen Darmstadt nutzt Trainer Torsten Lieberknecht die Pflichtspielpause aufgrund der Länderspiele zu einem Test beim Goslarer SC. Am Freitag, den 10. November um 18.30 Uhr treten die Blau-Gelben beim Landesligisten an. Tickets für dieses Spiel kosten 7 Euro, Kinder bis zu 13 Jahren haben freien Eintritt.
0:6 – den direkten Aufstieg verspielt – die Löwen haben keine guten Erinnerungen an die Bielefelder Alm. Am Freitag, den 17. November will die Eintracht Revanche nehmen und endlich den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit einfahren. Nur zu Saisonbeginn siegten die Bielefelder im eigenen Stadion gegen Regensburg und Bochum, danach gelang lediglich gegen Heidenheim beim 1:1 ein Punktgewinn, Duisburg (0:4), Düsseldorf (0:2) und Ingolstadt (1:3) verliessen die Alm als Gewinner und entführten die 3 Punkte. 6:11 Tore – die eigenen Fans konnte die Arminia in dieser Saison noch nicht überzeugen. „Unser Ziel sind 40 Punkte“, so Innenverteidiger Börner, nachdem die Arminia von den vorderen Rängen durchgereicht wurde. Mit einem Sieg bei den Ostwestfalen könnten die Löwen an Bielefeld vorbei ziehen und sich wieder nach oben orientieren.
Mehr Tradition geht nicht. Am Samstag, den 25.11.2017 gastiert der 1. FC Nürnberg im Eintracht Stadion. Deutscher Meister 1967 gegen den Meister von 1968 – seit drei Jahren versuchen die Franken wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Platz 9, dann erfolglose Relegation als Dritter und zuletzt Platz 12 am Saisonende – Trainer Michael Kölnner soll in dieser Spielzeit endlich der grosse Wurf gelingen. 12 Punkte konnte der Club schon auswärts einfahren, erzielte in der Fremde 15 Treffer und belegt derzeit den 3. Tabellenrang. Die Nürnberger reisen mit breiter Brust in Braunschweig an, können sich auch auf lautstarke Unterstützung aus dem Gästeblock verlassen. Für die Eintracht wird das Spiel zu einer ersten Nagelprobe, ob man gegen die Topteams der Liga bestehen kann. Im November zählen für die Braunschweiger nur noch Siege. Nur Kaiserslautern als Letzter konnte weniger Spiele für sich entscheiden und erst einen Dreier einfahren. (Eintracht 3 Siege) Mit Erfolgen bei den kommenden Aufgaben könnte das Saisonziel, oben mit zu spielen, noch vor Weihnachten erreicht werden und mit der Rückkehr der Verletzten im nächsten Jahr ein Angriff auf die Plätze an der Sonne gestartet werden. Die Partie gegen Nürnberg wird um 13 Uhr angepfiffen.
(Matthias Schumacher)

Eintracht empfängt Darmstadt 98
Mittelfeldduell gegen den Absteiger

Zehnter gegen Elfter – Eintracht Braunschweig gegen Darmstadt 98 - eine Partie die vor Saisonbeginn noch als Topspiel eingestuft wurde, ist ein Mittelfeldduell von zwei Mannschaften, die bisher den eigenen Ansprüchen hinterher laufen. Fastaufsteiger gegen Bundesligaabsteiger, diese Partie ist Richtung weisend für beide Vereine, ob man weiter im Mittelfeld dahin dümpelt und die Abstiegsränge nicht aus den Augen verlieren darf, oder doch die den oberen Mannschaften etwas näher kommt und den Druck auf diese Teams erhöhen kann. Mit Darmstadt gastiert am Samstag um 13 Uhr ein Lieblingsgegner im Eintracht Stadion. Von 8 Partien konnten die Hessen nur ein Mal in Braunschweig gewinnen. Nur noch eingefleischte Fans werden sich daran erinnern können, denn diese Heimniederlage der Löwen liegt bereits 31 Jahre zurück. Nach einer 2:0 Pausen- führung der Gäste konnte Ronni Worm nur noch zum 1:2 Endstand für die Blau-Gelben verkürzen. Lottermann, Trares und vor allem Bruno Labbadia waren damals die Stars im Darmstädter Team.
2010 noch in der 4. Liga gelang mit kleinem Etat und marodem Stadion der Aufstieg in die 3. Liga, 2015 kickten die Hessen bereits in der Bundesliga und konnten im ersten Jahr die Klasse halten, 18 Ab- bzw. Neuzugänge sind ein Grund des Abstiegs in der letzten Saison. Trainer Torsten Frings übernahm vor der Winterpause die Verantwortung, am drittletzten Spieltag stand trotzdem der Gang in Liga 2 fest.
Seit 6 Spielen sind die Hessen schon sieglos und haben sich damit aus der oberen Tabellenhälfte verabschiedet. 21 geschossene Tore sind genauso viele Treffer wie Tabellenführer Düsseldorf erzielen konnte, aber die nicht immer sattelfeste Abwehr hat bereits 21 Gegentore zugelassen. (die Eintracht erst 11) Die bundesligaerfahrenen Kevin Grosskreutz und Hamit Altintop sind die tragenden Säulen im Team von Torsten Frings, der in Braunschweig auf Stürmer Felix Platte aufgrund eines Muskelbündelrisses verzichten muss.
Bei Eintracht Trainer Torsten Lieberknecht lichtet sich das Lazarett vorerst nicht. Mit Nyman und Kumbela fehlen u.a. weiterhin die zwei Topstürmer. Baffo und Boland werden erst in der Rückrunde wieder in das Mannschaftstraining einsteigen können. Vielleicht gelingt ja endlich Abdullahi der Durchbruch, der 20-jährige Stürmer erzielte im Februar gegen St. Pauli sein erstes und bisher einziges Tor im blau-gelben Trikot.
(Matthias Schumacher)

Eintracht tritt auf der Stelle
Erst drei Siege in dieser Saison

In der letzten Saison thronte die Braunschweiger Eintracht stolz auf  Tabellenplatz eins. Nach zwölf Spieltagen lautete die erfolgreiche Bilanz: 8 Siege, 2 Unentschieden und nur 2 Niederlagen. 26 Punkte – 5 Zähler Vorsprung vor dem Erzrivalen Hannover 96, der die Löwen aber noch in der Zielgeraden der Saison überrunden konnte. In der laufenden Saison treten die Blau-Gelben auf der Stelle. Nach 7 Unentschieden belegen die Braunschweiger nur einen Platz im Mittelfeld der Tabelle der 2. Liga – zu wenig für die eigenen Ansprüche und des Publikums der Löwen.

Im Oktober konnte die Eintracht  (noch) nicht den erhofften und von den Anhängern erwarteten Befreiungsschlag landen. Nach der Heimniederlage gegen St. Pauli gewann die Eintracht 1 Zähler in Duisburg, es folgte ein hart umkämpfter Sieg gegen Bochum und danach wiederum ein Remis bei Dynamo Dresden. Neben den beiden Tabellen-letzten Fürth und Kaiserslautern konnten die Löwen in dieser Spielzeit als einziges Team noch keinen Dreier in der Fremde einfahren. Aber ist das Glas halb voll oder halb leer? Schon auf einer der letzten Presse-konferenzen griff Eintracht Präsident Sebastian Ebel ungefragt zum Mikrofon und erklärte das Glas für halb voll – Luft nach oben ja, aber ansonsten ist alles im Lot. 100% Vertrauen in das Trainer- und Funktionsteam sowie das Management, das ist eben Eintracht, wie es der Name schon sagt. 5 Punkte zum Relegationsplatz zur 3. Liga – 7
Punkte zum Relegationsplatz zur 1. Liga, die Löwen benötigen nur einen Befreiungsschlag um oben wieder mit an zu klopfen.
Die Ergebnisse im Oktober:

Eintracht – St. Pauli  0:2 (0:0)
22.695 Besucher der Partie sahen vielleicht die beste Halbzeit der Braunschweiger Eintracht, die aber die klarsten Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen konnte. Schon in der 11. Minute scheiterte Hernandez per Elfmeter am Hamburger Torhüter Robin Himmelmann, der auch den Nachschuss bravourös parieren konnte. Reichel  (23.) und Hochscheidt (38. Minute) mussten schon vor der Pause verletzt den Platz verlassen und brachten die Taktik des Trainerteams durcheinander. ‚Wer vorne nicht einnetzt, kassiert irgendwann hinten einen’ – eine alte Fussballerregel brachte den Gästeblock zum kochen: 76. Minute Buchtmann und fast in Kopie trifft Sahin nur 4 Minuten später zum 2.0 Endstand in der 80. Minute in den Braunschweiger Kasten.

MSV Duisburg – Eintracht 0:0
Beide Mannschaften wollten heute nicht verlieren und hatten eine Menge Respekt voreinander. Defensiv hat meine Mannschaft sehr gut gearbeitet. Nach vorne hatten wir einige gefährliche Szenen, allerdings nicht unbedingt klare Chancen. Beide Teams haben sich neutralisiert und sich wenige Räume gegeben.“ Trainer Torsten Lieberknecht ordnete das Unentschieden an der Wedau vor 13.800 Zuschauern
 richtig ein unter der Prämisse ‚Hauptsache nicht verloren’ – nur ein Schritt nach vorne beim Aufsteiger, wo man beim letzten Auftritt noch souverän 5:0 siegen konnte, war diese Partie nicht.

Eintracht- VFL Bochum 1:0
Schon zur Halbzeit stand das Endergebnis fest, obwohl die Bochumer alles daran setzten den frühen Treffer von Özkan Yildirim aus der 7. Spielminute zu egalisieren. Schon vor der Führung der Löwen musste Torhüter Fejzic verletzt den Platz verlassen, mit dem Halbzeitpfiff wurde Baffo vom Spielfeld getragen. Mit Mann und Maus und toller Unterstützung aus allen Blöcken des Eintracht Stadions brachten die Löwen den knappen Vorsprung über die Zeit. Der dritte Heimsieg schweisste Mannschaft und Fans wieder zusammen.

Dynamo Dresden – Eintracht  1:1 (1:0)
Erst um 16 Uhr anstatt 13.30 begann die Partie bei Dynamo Dresden aufgrund des Sturmtiefs Herwart. Stürmisch ging auch Dynamo in die Partie. Ballbesitz für die Löwen – aber gefährliche Aktionen fast nur für die Sachsen. Nach einem Freistoss gelingt Möschl die Führung im Nachschuss – die bis zur Pause verdiente Führung kann Valsvik nach einer Ecke von Khelifi in der 2. Halbzeit ausgleichen. Der Sturmlauf kurz vor dem Abpfiff bleibt für die Löwen unbelohnt. Punktgewinn – so sah Torschütze Valsvik die Partie: „Wir wollen natürlich immer drei Punkte. Heute war es allerdings ein schweres Auswärtsspiel und da ist der ein Zähler okay.“(Matthias Schumacher)

Im Oktober den Bock umstossenSpiele gegen St. Pauli, Duisburg, Bochum und Dresden

Vier von neun Punkten nur geholt – die Englische Woche im September endete mit der ersten Saisonniederlage in Regensburg. Jetzt gilt es für die Eintracht, trotz verletztem und gesperrten Spielern den Goldenen Oktober einzuläuten.
Nach dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag nutzt Trainer Lieberknecht die Länderspielpause für 2 Testspiele, um den Spielern, die nicht zur ersten Garde gehörten, Spielpraxis zu verschaffen. Am Mittwoch, den 4. Oktober 2017 treffen die Löwen zunächst auf den MTV Gifhorn. Anpfiff im Stadion Flutmulde ist um 18.30 Uhr. Die zweite Begegnung gegen den FSV Adenbüttel Rethen findet am Freitag, den 6. Oktober 2017 ab 18.30 Uhr auf dem Sportplatz in Rethen statt.
Zum nächsten Ligaspiel müssen die Löwen zum MSV Duisburg reisen. Das Spiel beim Aufsteiger wird am Freitag, den 13. Oktober um 18.30 angepfiffen. Der MSV konnte noch keines seiner 4 Heimspiele gewinnen – nicht unbedingt ein gutes Omen für die Braunschweiger, denn auch Regensburg hatte vor dem Spiel gegen die Eintracht daheim noch nicht gewinnen können. Nach 8 Spieltagen steht die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet nur 3 Punkte hinter den Löwen – eine zusätzliche Motivation für Ilia Gruev sein Team auf Sieg gegen den Aufstiegsanwärter aufzustellen. Mit Kingsley Onuegbu dürfte ein ehemaliger Einträchtler besonders motiviert in dieses Spiel gehen, gegen seine ehemaligen Kollegen zu treffen.
Am Samstag, den 21. Oktober ist der VFL Bochum im Eintracht Stadion zu Gast. Jedes Jahr mit Aufstiegseuphorie gestartet, ist der VFL nach 8 Spieltagen nur Elfter, einen Punkt hinter der Eintracht. Wenn das Spiel um 13 Uhr startet geht es für beide Teams um die Frage: Spielen wir oben mit oder müssen wir uns gegen die Mannschaften, die hinter uns stehen, orientieren? In dieser ausgeglichenen Liga ist alles möglich – zwischen Gut und Böse, Aufstiegsrennen oder Abstiegskampf, liegen manchmal nur 3 Punkte. Bisher konnten die Blau-Weissen aus dem Ruhrgebiet erst vier Treffer in der Fremde erzielen, die Eintracht kassierte nur 2 Gegentore im Eintracht Stadion. Immerhin wären die gesperrten Spieler wieder einsetzbar, oder Torsten Lieberknecht setzt auf neue Ideen.
Die Forderung nach Revanche  - und ein Video der letzten Spielzeit müssten für die Ansprache von Torsten Lieberknecht für das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden genügen. Fast 70 Minuten sah die Eintracht wie der sichere Sieger bei den Sachsen aus, lag 2:0 in Front, aber mit dem Anschlusstreffer wurde aus dem Stadion ein Hexenkessel, der Dynamo nach vorne trieb und in einer Welle der Euphorie zum 3:2 getragen hatte.
Es liegen anspruchsvolle Aufgaben vor der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht im Oktober. Aber wenn man in der Vorrunde die Aufstiegsränge nicht ganz aus den Augen verlieren will, muss der Bock im Oktober um gestossen werden. Im Eintracht Stadion wieder eine unbesiegbare Macht werden und auswärts eventuell mal mit einem hohen Sieg aufwarten – dann wird auch die Konkurrenz wieder aufmerksam auf die Eintracht als ambitionierten Aufstiegsanwärter. Vielleicht wird es ja ein Goldener Oktober für die Löwen. (MS)

Eintracht erobert Auswärtspunkt in Düsseldorf
Spitzenspiel am Montag endet 2:2

„Man will immer gewinnen, aber wir sind auch nicht komplett traurig über diesen verdienten Auswärtspunkt. Die Partie wurde auch von der sehr guten Stimmung beider Fanlager getragen.“ Nach 90 intensiven Minuten am späten Montagabend zeigte sich Eintracht Coach Torsten Lieberknecht zufrieden mit der guten Leistung seiner Mannschaft.
Kein langes Abtasten aber auch keine Zeit zum Durchschnaufen gab es hüben wie drüben. Domi Kumbela eröffnete das Chancenfeuerwerk bereits in der ersten Minute, weitere Angriffe der Löwen verpufften zunächst. Etwas überraschend dann die Führung für die Rheinländer: Giesselmann tunnelt auf der linken Seite Hochscheidt und auch Boland, Reichel wehrt die flache Hereingabe zu kurz ab und der freistehende Sobottka braucht in der 9. Minute nur noch zum 1:0 aus kurzer Distanz einzuschieben. Trotz des frühen Rückstandes liess sich die Eintracht nicht aus dem Konzept bringen. Kumbela und Hochscheidt finden zunächst in Keeper Rensing ihren Meister, der in der 35. Minute zunächst noch einen Schuss von Kumbela abwehren kann, gegen den Nachschuss von Baffo ist er jedoch machtlos. 1:1 nach 45 Minuten, Breitkreuz und Baffo verlassen mit Turban den Rasen zum Pausentee, Düsseldorfs Fink musste sogar schon nack 39 Minuten verletzt den Platz verlassen in einer Partie, die verbissen geführt wurde, aber nicht überhart.
Hochscheidt, Zuck, Moll hiessen die Stationen im Kurzpassspiel in der 60. Minute, als Nyman danach freistehend den Ball zur Eintrachtführung im Kasten der Gastgeber unterbringen kann. Das 2:1 hat fast 20 Minuten Bestand, in denen die Eintracht vergisst, den Sack zuzumachen. „Mit etwas mehr Ruhe – wie bei der 2:1-Führung, die wirklich sehr gut herausgespielt war – hätten wir vielleicht das dritte Tor schießen können.“ Torsten Lieberknecht haderte nach Spielschluss ob der vielen vergebenen Konter-möglichkeiten, die sich zwangsläufig ergaben, weil die Düsseldorfer mit Mann und Maus auf den Ausgleich drängten. Ausserdem hatte Rensing einen guten Tag erwischt, parierte nicht nur Valsviks Kopfball glänzend (69.). Nyman und Reichel waren in der Folge noch nahe dran am 3:1, konnten den Ball aber kein weiteres Mal im Düsseldorfer Gehäuse unterbringen. Auf der anderen Seite konnte Fejzic seine Qualitäten unter Beweis stellen, war aber gegen den Schuss von Neuhaus in der 79. Minute machtlos. 2:2, ein Ergebnis, das es ab der 81. Minute zu sichern galt, denn da musste Moll mit Gelb-Rot nach einem Foul im Mittelfeld das Spielfeld verlassen. Der Ex-Löwe Nielsen prüfte Fejzic 4 Minuten vor dem Ende mit einem Freistoss, doch Eintrachts Nummer 1 bewahrte seine Elf mit einer Glanztat vor dem Rückstand.
Moll gesperrt, Kumbela angeschlagen ausgewechselt – Eintracht Coach Torsten Lieberknecht wird bei der Benennung seines Kaders für das Heimspiel gegen Heidenheim froh sein, fast alle Positionen doppelt besetzt zu haben. „Wir müssen jetzt positiv bleiben, das 2:2 in Düsseldorf ist ein gutes Ergebnis.“ Christoffer Nyman freute sich wie auch seine Mitspieler über den verdienten Punktgewinn im Spitzenspiel, das den Namen wirklich verdient hatte und alle 25.492 Besucher begeistern konnte. (MS)

Eintracht zeigt Moral gegen Köln
2:2 nach 0:2-Rückstand gegen Erstligisten

Im Ligaalltag wäre es der Beginn einer Rheinischen Woche gewesen, so bleibt der Braunschweiger Eintracht zunächst nur ein Achtungserfolg gegen einen Erstligisten in aller Freundschaft, der nur für Erkenntnisse gut ist – unter dem Strich aber nichts zählt und so bleibt das Hoffen und Bangen, dass sich die Löwen im ersten Ligaspiel beim rheinischen Nachbarn Düsseldorf ähnlich couragiert zeigen, wie in der 2. Halbzeit gegen Köln.

Mit Breitkreuz und Samson standen zunächst zwei Neuzugänge in der Start-formation, ansonsten setzte Eintracht Coach Torsten Lieberknecht zunächst auf das eingespielte Personal. Reichel mit grippalem Infekt und Nyman verletzungsbedingt nicht im Kader doch auch in den Ligaspielen muss das Trainerteam Abstriche machen müssen und so versuchte die erste Elf den Gegner aus Köln unter Druck zu setzen. Gute Ansätze und Bemühen war dieser Mannschaft nicht abzusprechen, aber es fehlte an der entscheidenden Durchschlagskraft. Abdullahi im Sturm erwies sich als Chancentod, konnte mehrere Einschussmöglichkeiten nicht verwerten. Auch Jan Hochscheidt fand kurz vor der Pause beim Stand von 0:2 nicht den Mut zum Abschluss, obwohl er zuvor mehrere Kölner wie Fahnenstangen umspielt hatte. Zuvor war der 1. FC Köln durch zwei Tore von Rudnevs (28. und 30. Minute) in Front gegangen. Dem 0:1 war ein Foul von Baffo vorausgegangen und der Kölner Stürmer konnte den fälligen Elfer verwandeln, beim 0:2 stand Rudnevs frei vor Eintracht Keeper Fejzic und hob den Ball über den Torhüter in den Kasten. Zuck, Moll und Kumbela lauteten die Einwechselungen in der 2. Halbzeit und die Joker stachen. Zunächst konnte Zuck nach schönem Anspiel von Boland mit beherztem Schuss  ins rechte Eck Kölns Keeper Kessler überwinden, 10 Minuten später glich Domi Kumbela zum 2:2 aus. Die Blau-Gelben steigerten sich immer mehr, der eingewechselte Tietz kämpfte um jeden Zentimeter, kämpfte um einen Platz im Kader für den Saisonauftakt, doch der Europapokalteilnehmer Köln brachte das Unentschieden über die Zeit. Nun gilt es für Torsten Lieberknecht die Schwachpunkte der ersten Halbzeit auszumerzen und ein Team – eine Einheit – zu finden, die bei Fortuna Düsseldorf am kommenden Montag bestehen kann und etwas Zählbares mit nach Braunschweig zurück bringt. 7.900 Besucher bei einem Testspiel in der Ferienzeit – die Euphorie um und für die Eintracht ist in Braunschweig ungebrochen. Nach Platz drei in der Vorsaison ist die Erwartungshaltung hoch, jetzt muss die Mannschaft beweisen, mit diesem Druck auch aus dem Umfeld umgehen zu können. Kaiserslautern und vor allem der KSC konnten nach dem Schnuppern an der Bundesliga, der Relegation,  diesem Druck nicht standhalten. Mit einem guten Saisonstart können die Blau-Gelben allen Statistiken trotzen. (MS)

Braunschweig feiert die Meister
Emotionelle Meisterfeier in der Stadthalle

Auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde dem damaligen Kapitän Joachim Bäse von Eintracht Braunschweig die Meisterschale überreicht.
Am Morgen des 3. Juni 2017 trugen sich die Meisterspieler in das Goldene Buch der Stadt im Altstadtrathaus ein und zeigten vom Balkon noch einmal die Meisterschale, am Abend ehrte die Eintracht zusammen mit Fans und Persönlichkeiten der Stadt sowie dem aktuellen Team von Torsten Lieberknecht ihre 67er Meister mit einem emotionalen Programm in der Stadthalle sowie anschliessendem gemütlichen Beisammensein.
„Ihr habt uns in Braunschweig den größten Traum, den man im Fussball haben kann, erfüllt. Daher eignet ihr euch als Vorbilder. Als Fussballer, zu denen wir aufschauen dürfen. Eure Werte leben bis heute in Braunschweig und dem Fussball der Eintracht weiter – Freundschaft, Zusammenhalt, Einsatz und harte Arbeit. Wir gewinnen und verlieren mit Anstand. Wir stehen auf und kämpfen weiter.“ Die Worte von Präsident Sebastian Ebel an die Meister gingen ins Herz.
Gänsehautatmosphäre in Stadion-Lautstärke, Standing Ovations und ein tolles Musikprogramm werden diesen Abend bei allen Besuchern unvergessen machen.
Die Sky-Moderatorin Esther Sedlaczek führte charmant durch das fast zweistündige Programm. Ministerpräsident Stephan Weil als bekennender 96-Anhänger wurde zunächst mit einem Pfeifkonzert begrüsst, hatte aber schnell den Saal mit seinen Worten wieder gefangen. „Eintracht ist kein Schicki-Micki-Club!“ Er lobte die Weltklasse Atmosphäre beim Relegationsrückspiel im Eintracht Stadion, betonte den Gewinn der Meisterschaft für eine ganze Region und als er sich mit den Worten: „Wir sehen uns wieder bei der Aufstiegsfeier!“ verabschiedete, wollte der Applaus nicht mehr enden. „Sie haben der Stadt den Stolz wiedergegeben und den Glauben daran, dass man etwas schaffen kann – und das hält bis heute.“ Auch OB Markurths Worte für die Meisterspieler wurden vom donnernden Applaus begleitet. „Eintracht passt zu der Stadt.“ Fangesänge, unzählige Schals bei dem Titel  
‚You’ll never Walk Alone’ und dem Höhepunkt mit den Spielern von 1967 auf der Bühne, die von den Einlaufkindern mit Blumen bedacht wurden und noch einmal stolz die Meisterschale präsentierten sowie dem aktuellen Kader der Eintracht dürfte auch bei den Aktiven den Wunsch nach etwas wahrscheinlich Einmaligem in der Karriere geweckt haben.  „Ich habe mir in meiner Karriere den Traum erfüllt, Deutscher Meister zu werden. Aber das Allerschönste daran ist, dass ich es mit dem richtigen Verein geworden bin!“ Die Worte von Ex-Nationalspieler Horst Wolter trafen am Ende noch einmal mitten in das Herz der Eintrachtfamilie.

Für 3 Minuten alles wieder selbst in der Hand
Nun am Donnerstag und Montag in der Relegation gegen Wolfsburg

An das Unmögliche zu glauben und für das Machbare daraus die Schlüsse zu ziehen – das Trainerteam um Torsten Lieberknecht/ Scholtisyk war vor dem letzten Saisonspiel  gegen den KSC nicht zu beneiden, den richtigen Kader zu benennen. Spieler schonen für eine mögliche Relegation oder offensiv alles zu versuchen, um den grossen Traum selbst zu verwirklichen, falls im Fernduell Hannover in Sandhausen passen sollte – die Eintracht wollte alles dafür tun, aus eigener Kraft wenn dann machbar die Sensation zu schaffen und lief mit Biada, Kumbela, Nyman und Abdullahi mit allen Stürmern auf, um die Schmach von Bielefeld vergessen zu machen.
„Ich hatte leicht Pippi in den Augen, als ich die Choreographie und auf dem Weg zum Stadion das Herzblut der Fans gesehen habe. Ich liebe diesen Verein und die Liebe war heute auch im Stadion von Allen zu spüren. Es ist unfassbar, wie man einen Verein so lieben kann.“  50 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft liessen die Fans noch einmal die Helden von damals hoch leben und als nach zwei Spielminuten Domi Kumbela zum 1:0 einköpfte, schien die Sensation machbar. Ein eigener hoher Sieg und eine Niederlage der Roten waren Voraussetzung und der Grundstein schien gelegt. Doch dann erwies sich der KSC als ein ernst zu nehmender Gegner. Die Löwen fast nur im Vorwärtsgang dafür hinten angreifbar, kassierten nach 15 Minuten nach einem Standart den Ausgleich. Aber schon zwanzig Minuten später schien alles repariert, als Biada im Nachschuss zur 2:1 Führung einschiessen konnte. Eintracht weiter mit viel Risiko, aber hinten angreifbar – mehrmals ging ein Raunen durchs Stadion, weil die KSC-Stürmer kein Zielwasser getrunken hatten oder am wieder gut aufgelegten Keeper Fejzic scheiterten. Die KSC-Fans brannten derzeit in der Nordkurve mit einem Soundbluster und dem begleitenden Gesang dazu die Hits vom Ballermann ab, anstatt sich wie mach andere Gäste mit Pyros und Raketen in Szene zu setzen.
Aus dem Hexenkessel Eintracht Stadion wurde ein Tollhaus, als sich im weiten Rund die Nachricht der 1:0-Führung der Sandhauser verbreitete. Aber knapp vorbei, links oder rechts daneben das runde Leder wollte nicht ein weiteres Mal im Kasten des KSC einschlagen. 1:1 in Sandhausen – selbst wenn da noch etwas hätte passieren können, vergingen die Minuten  
in Halbzeit 2 im Eintracht Stadion wie im Flug, nach jeder vergebenen Ecke wich die Hoffnung und hinten boten die Blau-Gelben den Badenern mehr als eine Einschusschance. Die Unterstützung von den Rängen, der Glaube an Liga 1, überdauerte die Spielzeit. „Wir waren den anderen in dieser Saison ein lästiger Gegner - das zeigen unsere 66 Punkte. Meine Mannschaft hat heute wieder eine unglaubliche Mentalität gezeigt. Es ist uns gelungen, die Mannschaft wieder aufzurichten und es war zu sehen, dass sie an sich und das noch Mögliche geglaubt haben.“  Trainer Torsten Lieberknecht sieht aber auch im VFL Wolfsburg den grossen Favoriten in der Relegation. 120 Millionen Saisonetat zu ca. 20 Mio – es wird ein Spiel – nein zwei Spiele geben David gegen Goliath. Aber 11 gute Einzelspieler ergeben noch keine gute Mannschaftsleistung. Und die Eintracht hat auch bedingungslos den 12. Mann im Rücken -  beim ‚Auswärtsspiel’ in Wolfsburg wie auch im Eintracht Stadion. Die Statistik, dass meist der Erstligist die Klasse gehalten hat, können die Löwen spätestens am Montagabend, 29.05. um 22.15 plus Nachspielzeit widerlegt haben. Eine ganze Region fiebert mit der Eintracht aus Braunschweig.  (AS)

Eintracht verliert 0:6 im Hexenkessel
Mutlos, kopflos und chancenlos auf der Bielefelder Alm

Wenn Eintracht Präsident Sebastian Ebel nach dem Abpfiff quer über den Platz als Erstes zur Eintracht Ersatzbank geht um den eigenen Torwart in die Arme zu nehmen und zu trösten, muss etwas Ausser-gewöhnliches passiert sein. Die Hände vor sein Gesicht geschlagen kauerte dort Jasmin Fejzic, der sechs Tore kassiert hatte – an allen nahezu schuldlos war und die Eintracht sogar noch vor einer noch höheren Niederlage bewahrt hatte.....

Füllkrug versetzt Eintracht den Derby K.O.
„Ich kann sagen, dass ich erhobenen Hauptes mit meiner Mannschaft zurück nach Braunschweig fahren kann. Meine Jungs waren sehr mutig und haben versucht, sich ebenbürtig zu zeigen.“ Gern hätte Eintracht Trainer Torsten Lieberknecht zumindest einen Punkt aus der Landeshauptstadt entführt.
Dass ausgerechnet nach einem ruhenden Ball – einem Eckball von Prib - Füllkrug den Blau-Gelben den K.O. im Derby versetzen konnte, ist besonders schmerzlich, denn in der laufenden Saison war es Eintrachts Stärke, Standards mit Glück und vor allem Geschick abzuwehren. Aber vier Blau-Gelbe wurden von dem Torschützen übersprungen, der wuchtig und unhaltbar für Jasmin Fejzic einköpfen konnte (32. Minute). Bis zu diesem Zeitpunkt war die Eintracht ebenbürtig und hatte durchaus ihre Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden, wie in der 19. Minute, als Valsvik eine Ecke von Mirko Boland nicht im Tor unterbringen kann, nachdem Tschauner daneben gegriffen hatte.

2:1-Auswärtssieg:
Eintracht Braunschweig hat in der Fremde drei wichtige Punkte eingefahren und bleibt am Spitzentrio der Liga dran. Nach einem 0:1-Rückstand bei Fortuna Düsseldorf drehten Christoffer Nyman und Onel Hernandez das Spiel zugunsten der Löwen-Elf.

Punkteteilung im Spitzenspiel gegen Stuttgart
Reichel trifft per Foulelfmeter

Es war angerichtet am späten Montagabend: Flutlicht, eine Choreografie in der Südkuve, 23.000 Besucher trotz TV-Liveübertragung und zwei Topteams der 2. Liga, die unbedingt einen Dreier einfahren wollten.

Der VFB Stuttgart als Tabellenführer war nach Braunschweig gereist, um sein Punktepolster zu Rang 2 weiter auszubauen, die Löwen wollten in die Aufstiegsränge zurück-kehren. Bereits in der 3. Minute war das Konzept von Trainer Lieberknecht über den Haufen geworfen, als Ken Reichel bei einem Rückpass auf Torhüter Fejzic der Ball versprang, Mané dazwischen sprinten konnte und dem Braunschweiger Keeper mit seinem Rechtsschuss keine Chance zum Abwehren liess. Mit der 1:0 Führung im Rücken lief der Ball bei den Schwaben, während die Eintracht den Schock verdauen musste und nur schwer ins Spiel fand. Mit dem frühen Pressen der Gäste kamen die Eintrachtspieler überhaupt nicht zurecht und leisteten sich viele Abspiel-fehler. Und so dauerte es gut 20 Minuten, ehe sich die Blau-Gelben gefährlich dem Tor des VFB näherten. In der 30. Minute verwehrte Schiedsrichter Brand aus Bamberg Hernandez einen Elfmeter, wohl auch, weil er sehr ungestüm abgehoben war. Nur 2 Minuten später der nächste Schock für die Löwen, als Torhüter Langerack einen Foulelfmeter von Mirko Boland parieren konnte. Zuck war von Insua gefoult worden. Aber die Eintracht war jetzt im Spiel, fing immer wieder Bälle der Schwaben ab und marschierte Richtung VFB-Tor. Nach einem Freistoss stiess der Stuttgarter Kaminski den nach vorne geeilten Valsvik im Strafraum weg - erneut Strafstoss und Gelb-Rot für den Stuttgarter, der bereits Gelb vorbelastet war. Kenn Reichelmachte in der 41. Minute seinen Fehler aus der Anfangsphase wieder gut und traf zum verdienten Ausgleich. Noch vor der Pause hatten Boland und Reichel weitere Möglichkeiten zur Führung, aber es blieb bis zum Seitenwechsel beim Remis. In der 2. Halbzeit dann Einbahnstrassen-Fussball in Richtung des VFB-Tores, aber mit Glück und Geschick war immer wieder ein rettendes VFB Bein den Schussversuchen der Braunschweiger im Weg. Eine Flut von Ecken segelte in den Strafraum der Gäste, aber die Abwehr der Gäste hielt dem Druck stand und konnte sich immer wieder befreien.
„Stuttgart hat auch in Unterzahl eine hohe Qualität und wir mussten aufpassen, dass wir nicht in einen Konter laufen", so Ken Reichel nach der Partie. Ein Reflex von Torhüter Langerack rettete in der 83. Minute die Stuttgarter, als Ofosu-Ayeh mit einem strammen Schuss fast noch getroffen hätte. Am Ende merkte man den Eintracht-Spielern an, dass die 90 Minuten auf dem regennassen Rasen viel Kraft gekostet hatten. Viel Ballbesitz, aber eine zwingende Torchance wollte in den letzten Minuten nicht mehr heraus springen. „Wir mussten uns von dem Schock des frühen Gegentores erholen und hatten danach viele Balleroberungen, weil die Stürmer besser angelaufen sind. Auch nach dem verschossenen Elfer mussten wir uns erholen. Danach hat die Mannschaft eine tolle Moral gezeigt. Ein Lob geht an Ken Reichel, dass er sich nach seinem Fehler zu Beginn dem zweiten Elfer stellt und ihn verwandelt. Wir sind mit dem Punkt zufrieden.“ Resümierte Trainer Lieberknecht die Partie. Die Eintracht bleibt nach dem Punktgewinn als Vierter in Lauerstellung, ein Zähler fehlt auf Platz 3, drei Punkte hat der Tabellenzweite Union Berlin mehr auf dem Konto.   (AS)

Ende der Durststrecke: Eintracht siegt 1:0 in Sandhausen
Mirko Boland sorgt für Goldenes Tor des Tages

Eintracht Braunschweig hat die Durststrecke von 5 sieglosen Spielen mit einem Dreier in Sandhausen beendet und bleibt im Aufstiegsrennen ein ernstzunehmender Kandidat, in der nächsten Saison wieder in Dortmund, bei Schalke 04 oder Bayern München antreten zu dürfen.

Für Correia und Omladic (beide nicht im Kader) und Biada (Ersatzbank) setzte Trainer Torsten Lieberknecht beim SV Sandhausen auf Mirko Boland, Zuck und Kumbela. Doch in den ersten Minuten war zunächst die Defensive der Löwen gefordert, Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Torhüter Fejzic zu und den Braunschweigern gelang es kaum sich zu befreien. In der 11. Minute die erste Chance für die Blau-Gelben, doch Domi Kumbela wurde im letzten Moment gestört. Erst nach gut einer halben Stunde boten sich weitere gute Möglichkeiten, zuvor musste Fejzic sein ganzes Können aufbringen, um einen Rückstand zu verhindern. 0:0 zur Pause, ein Ergebnis das die Eintracht im Spiel liess trotz guter Chancen des SVS.
Nach etwa einer Stunde hatte das Team die Oberhand in der Partie im Stadion am Hardtwald, jedoch ohne einnetzen zu können. Und so fiel das entscheidende Tor nach einem Standart. Der Freistoss von Hernandez landete mit Sandhäuser Unterstutzung am Pfosten, den Abpraller nutzte Mirko Boland in der 71. Minute zum entscheidenden Treffer in dieser Partie. Den endgültigen Knock-Out hatten Ofosu-Ayeh und der eingewechselte Jan Hochscheidt auf dem Fuss, doch beide verpassten die Vorentscheidung, sodass es in den letzten Minuten noch einmal eng wurde, zum fünften Mal in Folge beim SV Sandhausen siegreich die Partie zu beenden. Doch mit Glück und Geschick und einem sicheren Rückhalt in Person von Torhüter Fejzic brachte die Eintracht das Ergebnis über die Zeit. Dass Torsten Lieberknecht Matuschyk für Moll in der 88. Minute aufs Spielfeld schickte, könnte schon ein Hinweis auf die Aufstellung für das nächste Heimspiel gegen den VFB Stuttgart gewesen sein, wo er auf Moll aufgrund der 7. Gelben Karte verzichten muss.

Da zeitgleich am Freitagabend auch Union Berlin sein Spiel mit 2:0 gegen 1860 München gewinnen konnte, bleiben die Löwen mit nunmehr 40 Punkten einen Punkt hinter den Hauptstädtern auf Platz 4 der Tabelle.(AS)

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Treffer von Ofosu-Ayeh reicht nicht zum Sieg

Nur 1:1 gegen Schlusslicht Erzgebirge Aue

"Bei mir herrscht gerade schon ein wenig Gefühlschaos. Das Spiel hat für uns und für mich super begonnen. Die Situation beim Elfer war natürlich absolut nicht gewollt. Insgesamt war das heute zu wenig von uns. Wir müssen nun weiterarbeiten und das Spiel abhaken.“ So Eintrachts Phil Ofosu-Ayeh nach dem 1:1 gegen Aue, der zum tragischen Helden der Zweitligapartie wurde.
Wie in Nürnberg begann die Braunschweiger Eintracht im Stile eines Spitzenteams und nutzte in der 10. Minute die erste Gelegenheit, um gegen den Tabellenletzten in Führung zu gehen. Eine scharfe flache Hereingabe von Ken Reichel konnte Ofosu-Ayeh aus kurzer Distanz am langen Pfosten einschieben. Gästetorwart Männel war chancenlos. Doch von Minute zu Minute wurden die Auer stärker, bekamen immer mehr Zugriff auf die Partie. Ein schnelles Spiel über die Flügel wie beim Führungstreffer blieb auf Seiten der Löwen Mangelware, unnötige Ballverluste spielten dem Team von Trainer Dotchev in die Karten.Für den in vielen Situationen blass bleibenden Omladic schickte Trainer Lieberknecht in der 2. Halbzeit Zuck aufs Feld, auch um über den Flügel mehr Druck auf die Abwehr der Sachsen auszuüben. Doch die ersten gefährlichen Situationen hatten die Gäste. Köpke und der eingewechselte Nazarov kamen zu Abschlüssen. Nach 56 Minuten fiel der Ausgleich und nahm Ofosu-Ayeh die Freude über sein erstes Zweitligator. Sein Handspiel im Strafraum ahndete der Berliner Schiedsrichter Koslowski mit Elfmeter und Gelber Karte. Nazarov schickte Eintracht Keeper Fezic in die falsche Ecke und es stand nicht einmal unverdient 1:1. Kumbela für Biada war die Reaktion von der Eintracht Bank auf den Treffer, doch Eintrachts Torschütze Nummer 1 blieb in diesem Spiel ohne Treffer. Fast 60% Ballbesitz für die Gäste, die wie die Eintracht auf den entscheidenden Treffer hofften. Chancen hüben wie drüben, doch am Ende blieb es beim leistungsgerechten 1:1. Ein gellendes Pfeifkonzert begleitete die Blau-Gelben in die Kabine.
Zum 5.Mal in Folge bleiben die Löwen sieglos, haben ihren komfortablen Vorsprung auf die Nichtaufstiegsplätze verspielt.
„Wir werden den Kopf oben lassen und weitermachen. Nach dem 1:0 hat sich die Mannschaft schwer getan, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und zu kompliziert gedacht. Wenn man sich den Dreier vornimmt, dann ist man natürlich enttäuscht. Die Jungs sind genauso enttäuscht wie die Fans und das Trainer-Team.“ Trainer Torsten Lieberknecht nahm aber auch viele aufmunternde Worte war, hofft nun auf die Rückkehr in die Erfolgsspur beim nächsten Auftritt seiner Schützlinge am kommenden Freitag beim SV Sandhausen.(AS)

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  Tabelle 2. Liga 2017/2018 Sp Tore Pkt
12 FC St. Pauli 34 -13 413
13 1. FC Heidenheim 34 -6 42
14 Dynamo Dresden 34 -10 41
15 Greuther Fürth 34 -11 40
16 Erzgebirge Aue 34 -214 40
17 EINTRACHT 34 -6 39
18 1.FC Kaiserslautern 34 -153 35
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